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Produktion und Förderung

Hofreport: Ende der Maisernte und ein neuer Kuhstall

von , am
21.10.2013

Kleineichstädt - Bei der AG Weißenschirmbach wurde in der letzten Woche der letzte Mais gehäckselt. Die Ernte wurde dabei öfter durch den Regen ausgebremst. Der neue Kuhstall ist derweilen bald einzugsbereit.


Maisernte in Kleineichstädt. Nach einer Woche Zwangspause durch den Regen machen sich am 15. Oktober am frühen Vormittag Häcksler und Erntegespanne noch einmal auf den Acker. Ein Maisschlag ist noch übrig, die anderen rund 350 ha sind bereits gehäckselt. Tags zuvor konnte noch den ganzen Tag durchgefahren werden, nun ist der Himmel grau bedeckt. Erst tröpfelt es nur leicht, dann nieselt es, nach rund einer Stunde ist der Regen zu stark, die Maschinen müssen wieder vom Feld. Das Silo wird provisorisch abgedeckt.
 
Seit Ende September läuft die Silomaisernte der AG Weißenschirmbach, wie in ganz Deutschland sind die Erträge in diesem Jahr durchwachsen. Der John Deere Häcksler kommt von einem Lohnunternehmer aus der Umgebung. Die Maschine ist in diesem Jahr zum ersten Mal auf den Schlägen der AG Weißenschirmbach am arbeiten.

Neuer Kuhstall bald fertig

Während die Erntemannschaft das Silo abdeckt, werden auf dem Hofgelände die Rinder versorgt. Nach der Melkschicht am Morgen von vier bis neun, wird das Kraftfutter für die Futterration der 350 Milchkühe für den nächsten Tages gemischt. Gerste, Mais, Raps, Soja sowie Ackerbohnenschrot sind drin. Die Rohfaserkomponenten und der Rest kommen vor der Fütterung dazu. Die Milchreferenzmenge der Genossenschaft beträgt 4,2 Millionen kg. Die Milchleistung liegt bei 9.200 kg/Kuh.
 
Bald gibt es ein neues zu Hause für 250 der Kühe. Seit einem halben Jahr baut die Agrargenossenschaft Weißenschirmbach am neuen Stall, der Einzug wird sich jedoch noch etwas verzögern. Jetzt ist der 04. November als Einzugsdatum geplant.
 
Bereits vor drei Jahren hat die Agrargenossenschaft in einen Swing-Over-Melkstand mit 2x21 Plätzen investiert, der durch den neuen Stall noch stärker genutzt wird. Aus dem alten Stall kommen 100 Milchkühe herüber, hundert kommen neu dazu. Die Reproduktion des Rinderbestandes erfolgt durch eigene Kälber, die auf einem Partnerbetrieb auf Sommerweiden zu Färsen herangezogen werden. Finanziert wird das Projekt mit Fördermitteln des Landes Sachsen-Anhalt, über einen Bankkredit sowie zu 40 Prozent aus eigenen Mitteln.
 
Alle bisherigen Folgen des Hofreports von der AG Weißenschirmbach finden Sie hier:
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