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Steuer und Finanzen

Zu hohe Unfallraten in der Landwirtschaft

von , am
09.12.2010

München - Die landwirtschaftlichen Sozialversicherungen wollen sich künftig verstärkt um die Unfallprävention kümmern.

© agrarfoto

Dies sei eine besondere Herausfoderderung, da die Unfallraten höher als in der gewerblichen Landwirtschaft seien. Dies hat der neue Vorsitzende Arnd Spahn angekündigt.

Weiterer Schwerpunkt, so Spahn, bilde aber auch die Weiterentwicklung fairer Wettbewerbsbedingungen im Agrarsektor für Arbeitnehmer und Unternehmer. Sehr wahrscheinlich meint er mit "fairen Wettbwerbsbedingungen" die Vereinheitlichung der Beiträge zur Berufsgenossenschaft.

Einjährige Amtsperiode

Spahn hat seit 2. Dezember 2010 – entsprechend den Satzungsbestimmungen – den Vorsitz beim Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung übernommen. Der bisherige Vorsitzende Leo Blum wird 1. Stellvertreter. 2. Stellvertreter wird Hans-Jürgen Kleimann, darauf weist der Spitzenverband hin. Die Amtszeit von Spahn endet mit dem Abschluss der Legislaturperiode Anfang Dezember 2011.

Großes Engagement gefordert 

Eine besondere Herausforderung für Arnd Spahn bleibt die in der Landwirtschaft – gegenüber der gewerblichen Wirtschaft – hohe Unfallrate. Deshalb ist in der Prävention großes Engagement gefordert. (dlz agrarmagazin)

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