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Steuer und Finanzen

Imker aufgepasst: Tierseuchenkasse nicht vergessen!

von , am
19.08.2015

Seit Anfang des Jahres müssen Imker ihre Völker bei der Tierseuchenkasse melden. Wer dies noch nicht gemacht hat, sollte dies unverzüglich nachholen, um Entschädigung bei Tierverlusten zu erhalten.

Pro Volk müssen Imker 1,50€ bei der Tierseuchenkasse bezahlen. © Dave Massey /Fotolia
Seit dem 1. Januar 2015 sind Halter von Bienen und Hummeln in Mecklenburg-Vorpommern gesetzlich zur Meldung und Beitragszahlung gegenüber der Tierseuchenkassevon MV verpflichtet. Außerdem muss jeder, der Bienen halten will, dies spätestens bei Beginn der Tätigkeit beim zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises oder der kreisfreien Stadt anzeigen. Laut amtlicher Registrierung gibt es im Land insgesamt 2.593 Bienenhalter. Der Melde- und Beitragspflicht in der Tierseuchenkasse allerdings sind bislang nur 1.802 Imker nachgekommen. 

Wichtig für Bienengesundheit

Eine ordnungsgemäße Meldung und Beitragszahlung ist Voraussetzung für die Gewährung der Entschädigung durch die Tierseuchenkasse im Falle des Auftretens einer anzeigepflichtigen Bienenseuche, wie zum Beispiel der Amerikanischen Faulbrut. Die Tierseuchenkasse leistet nicht nur Entschädigungen für Tierverluste, sie wirkt auch an der Verbesserung der Bienengesundheit mit. Das kann aber nur gelingen, wenn die Meldungen bei der Tierseuchenkasse vollständig vorliegen und die Beiträge pro Bienen- und Hummelvolk in Höhe von 1,50 € entrichtet werden.
 
Außerdem werden im Land Überwachungsuntersuchungen zur Erkennung der Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut durchgeführt und Imker bei der Bekämpfung der Varroamilbe unterstützt. Als weitere Maßnahme soll den Imkern fachliches Know-How in Gestalt eines Bienengesundheitsdienstes zur Verfügung gestellt werden. 
 
Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus fordert deshalb alle Imker, die bisher der bestehenden Melde- und Beitragspflicht gegenüber der Tierseuchenkasse noch nicht nachgekommen sind, dies unverzüglich zu tun.
  
Weitere Informationen zur Melde- und Beitragspflicht an die Tierseuchenkasse erhalten Sie unter www.tskmv.de. Unter dieser Adresse ist auch eine online-Anmeldung möglich.
 

Wiesenmeisterschaft 2015: Die schönsten Wiesen

Bocksbart, Salbei und Klappertopf auf der Wiese von Familie Grenzebach, Wiesenmeisterschaft 2013 © Sabine Heinz
Die Bewertung der Wiesen für die Meisterschaft 2015 ist abgeschlossen und der Sieger gekürt. © M. Betzler
Highlandrinder auf der grünen Weide. © Sabine Heinz
Mit dem Wettbewerb sollen die Leistungen der Landwirte, die artenreiche Wiesen erhalten und in ihrem landwirtschaftlichen Betriebskreislauf nutzen, in der Öffentlichkeit gewürdigt werden. © Sabine Heinz
Skabiosenblüte auf der Wiese von Familie Seemüller, Wiesenmeisterschaft 2013 © LfL Bayern
Artenreiche Wiese von Familie Braun mit Pippau, Salbei und Mageriten, Wiesenmeisterschaft 2010 © LfL Bayern
Mähweide von Familie Schmid mit Blick auf die Grenzmühle, Wiesenmeisterschaft 2014 © LfL Bayern
Betrieb Breunig in Schneeberg: Ein Blick in die Landschaft. © M. Betzler
Jury in Aktion auf dem Betrieb von Chrisitan Müller in Dammbach - Schafweide. © M. Betzler
Weickartswiese © M. Ruppaner
Den ersten Preis erhielten Kerstin und Werner Müller aus Partenstein im Landkreis Main-Spessart. Die Mutterschafhalter (Merino-Landschafe, Heidschnucken, Suffolk) überzeugten die Jury mit der "Weickertswiese" bei Rechtenbach, einer wichtigen Teilfläche im kooperativen Naturschutzkonzept "Weickertswiese". © Inge Steidl
Beim Naturschutzkonzept "Weickertswiese" handelt es sich um die höchstgelegene Rodungsinsel im ganzen Spessart mit noch großflächigen Mager- und Feuchtwiesen. © Inge Steidl
Den zweiten Preis erhielten Christian Fischer und Herbert Adrio von der "Pfadackerhof GbR" aus Weickersgrüben im Landkreis Main-Spessart für ihre einschürige Wiese "Betlesgrund". Die 0,65 ha große Fläche dient ausschließlich zur Heugewinnung und darf nicht vor dem 1. Juli gemäht werden. © Inge Steidl
Der dritte Platz ging in den Landkreis Miltenberg zu Michael Breunig aus Schneeberg. Prämiert wurde die ein- bis zweischürige Heu- und Grummetwiese "Wolfsacker" im Wasserschutzgebiet, die seit vielen Jahren düngerfrei bewirtschaftet wird. © Inge Steidl
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