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Produktion und Förderung

Initiative Tierwohl: Die Länder mit den meisten Teilnehmern

von , am
11.05.2015

Die erste Bewerbungsrunde der Initiative Tierwohl ist durch. Lesen Sie hier, wo die meisten Schweinehalter mitmachen - und was Sie jetzt beachten müssen.

Die Ferkel scheinen sie zu mögen: "Wühlkegel" gelten als neues Spielzeug in der intensiven Schweinhaltung. © ble
2.142 Schweinehalter sind bei der Initiative Tierwohl mit von der Partie. Beworben haben sich mehr Betriebe. Weil der Geldtopf nicht groß genug war, befinden sich einige von ihnen auf der Warteliste.

Hier ein kurzer Überblick, was Sie als Betrieb auf der Warteliste tun können:
    Beim Bündler erfragen, an welcher Stelle sie sich befinden.
     
    Sie haben die Möglichkeit, sich ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten von der Initiative Tierwohl abzumelden, sind dann aber für zwei Jahre für die weitere Teilnahme an der Initiative gesperrt.
     
    Wenn der Standort bei der ersten Anfrage abgelehnt wurde, bekommt der Betrieb die Gelegenheit zur Anpassung der Daten. Der Betrieb darf über den Bündler ab diesem Benachrichtigungszeitpunkt sowohl die Tieranzahl als auch die Checkpunkte anpassen. Die nächste Anfrage findet dann mit den aktualisierten Daten statt (täglicher Abgleich). Die Daten können so lange angepasst werden, bis die Auditerlaubnis erteilt wurde. Danach dürfen Tieranzahl und Checkpunkte nicht mehr geändert werden.
     
    Betriebe, die auf der Warteliste stehen, können - sobald sie die Zulassung zur Auditierung erhalten - einmalig den Umsetzungszeitpunkt ändern, ohne dass sie wieder auf eine Warteliste kommen würden. Dieser Umsetzungstermin kann um bis zu fünf Monate (gerechnet ab der Bekanntgabe über die Zulassung zur Auditierung) nach hinten verschoben werden.
    Aus welchen Ländern akutell wieviele Betrieb bei der Initiative Tierwohl dabei sind, lesen Sie im Anschluss.

    Platz 13: Saarland

    • 1 zugelassener Betrieb
    • 2 registrierte Betriebe

      Platz 12: Rheinland-Pfalz

      • 11 zugelassene Betriebe
      • 30 registrierte Betriebe

        Platz 11: Sachsen

        • 13 zugelassene Betriebe
        • 33 registrierte Betriebe

          Platz 10: Brandenburg

          • 14 zugelassene Betriebe
          • 52 registrierte Betriebe

            Platz 9: Mecklenburg-Vorpommern

            • 17 zugelassene Betriebe
            • 59 registrierte Betriebe

              Platz 8: Thüringen

              • 22 zugelassene Betriebe
              • 67 registrierte Betriebe

                Platz 7: Sachsen-Anhalt

                • 26 zugelassene Betriebe
                • 81 registrierte Betriebe

                  Platz 6: Hessen

                  • 49 zugelassene Betriebe
                  • 119 registrierte Betriebe

                    Platz 5: Schleswig-Holstein

                    • 165 zugelassene Betriebe
                    • 334 registrierte Betriebe

                      Platz 4: Bayern

                      • 182 zugelassene Betriebe
                      • 467 registrierte Betriebe

                        Platz 3: Baden-Württemberg

                        • 341 zugelassene Betriebe
                        • 711 registrierte Betriebe

                          Platz 2: Nordrhein-Westfalen

                          • 616 zugelassene Betriebe
                          • 1.335 registrierte Betriebe
                           

                          Platz 1: Niedersachsen

                          • 685 zugelassene Betriebe
                          • 1.440 registrierte Betriebe
                           Aufreger Initiative Tierwohl: Bauern bleiben auf ihren Kosten sitzen ...

                          Schweinemast: 10 Tipps für mehr Tierwohl im Stall

                          Tipp 1: Großgruppen bieten folgende Vorteile: Der Platz pro Tier ist derselbe wie in Kleingruppen, aber jedes einzelne Schwein hat mehr Raum zur Verfügung, um sich frei zu bewegen. © Hungerkamp
                          Tipp 2: Ein automatisches Filterverfahren kann helfen, die Luft im Stall frisch zu halten. Lüftungsklappen sorgen für frische Luft und ein optimales Stallklima. © Hungerkamp
                          Tipp 3: Für einen komfortablen Boden sind Kunststoff-Elemente, die eine hygienische Oberfläche besitzen eine Lösung. Sie sollen robust und leicht zu reinigen sein. © Hungerkamp
                          Tipp 4: Kleine Mengen an Sonnenblumenkernhülsenkönnen als Einstreu verwendet werden. Die Mastschweine spielen, suhlen und liegen in der Einstreu. © Hungerkamp
                          Tipp 5: Je nach Lebendgewicht trinken die Mastschweine täglich 3 bis 10 Liter Wasser. Um die Zufuhr sicher zu gewährleisten, sollen genügend Tränken im Stall verteilt sein. © Hungerkamp
                          Tipp 6: Schweine sind neugierige Tiere und beschäftigen sich gerne. Zur Beschäftigung können bewegliche und veränderbare Materialien im Stall aufgehängt werden. © Hungerkamp
                          Tipp 7: Eine weitere Beschäftigungsmöglichkeit bietet das Raufutter - am besten Heu. Zirka 90 Prozent davon wird von den Schweinen aufgefressen. © Hungerkamp
                          Tipp 8: Eine Schweinedusche im Stall kann zum Abkühlen oder einfach zum Spielen dienen. Die Schweine lassen sich gerne besprühen. © Hungerkamp
                          Tipp 9: Ein einfacher Holzstamm kann den Schweinen als Scheuerbalken dienen. Die Schweine nagen sehr gerne am Holz, vor allem,wenn noch Rinde vorhanden ist. © Hungerkamp
                          Tipp 10: Eine Bade- und Suhlmöglichkeit im Stall weckt und befriedigt die neugier der Schweine. Die Schweine baden, spielen und suhlen sich sehr gerne in einer Wanne. © Hungerkamp
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