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Steuer und Finanzen

Klimawandel steigert Risiken

von , am
13.01.2010

Berlin - Die Agrarwirtschaft ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig den Folgen des Klimawandels, insbesondere den zunehmenden Extremwetterlagen, ausgesetzt. Ernteversicherungen bieten eine Möglichkeit zum Risikomanagement.

© agrarfoto.com

Dass sich das Klima ändert, global aber auch national, ist mittlerweile unbestritten und wird durch zahlreiche Studien belegt (IPCC 2007, UBA 2008). Die Landwirtschaft kann sich an solche mittel- und langfristigen Klimaänderungen mit veränderten Produktionsstrategien anpassen.

Die prognostizierte Zunahme von Extremwetterlagen birgt dagegen ein wachsendes Produktionsrisiko. Da extreme Wetterereignisse wie Hagel, Sturm, Starkregen und Frost in hohem Maße zufällig auftreten, sind agronomische Anpassungsstrategien für den einzelnen Betrieb nur begrenzt einsetzbar. Ernteversicherungen bieten dann eine sinnvolle Möglichkeit der Risikoabsicherung. Dabei sollten Ernteversicherungen mit individueller Ertragsdeckung der Vorrang gegenüber den vieldiskutierten Wetterderivaten erhalten, da nur sie eine vertraglich garantierte Entschädigung einzelbetrieblicher Ertragsschäden gewährleisten. (pd)

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