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Düngeverordnung

Kontrollen kommen: Neue Düngeregeln betreffen auch Cross Compliance

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
26.07.2017

Seit Inkrafttreten der neuen Düngeverordnung sind einige Änderungen bei der Düngung zu beachten. Die neuen Regeln haben auch Auswirkungen auf Cross-Compliance.

Die neue Düngeverordnung (seit 2. Juni 2017 in Kraft) und die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (ab 1. August 2017 in Kraft) haben Auswirkungen auf Cross-Compliance. Darauf macht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die betroffenen Landwirte aufmerksam.

Die Vorschriften, die der Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie dienen, werden bei den entsprechenden Cross-Compliance-Kontrollen überprüft.

Die neue Düngeverordnung verlangt, dass der Düngebedarf für die jeweilige Kultur sowie der Nährstoffgehalt der Düngemittel vor dem Aufbringen wesentlicher Nährstoffmengen ermittelt und aufgezeichnet werden. Bei der Bewirtschaftung der Flächen darf der ermittelte Düngebedarf nicht überschritten werden.

Die Regelungen zu den Sperrzeiten, in denen Düngemittel nicht ausgebracht werden dürfen, und zu den Mindestlagerkapazitäten wurden überarbeitet.

  • Auch für Gärreste, Festmist und Kompost sind Mindestlagerkapazitäten vorzuhalten.
  • Gärrückstände werden nunmehr auf die maximal zulässige Grenze von 170 kg Stickstoff je Hektar für alle organischen und organisch-mineralischen Düngemittel angerechnet.

Außerdem gelten höhere Anforderungen für die Abstände zu oberirdischen Gewässern und für die Düngung auf gefrorenem Boden.

Die Umsetzung der neuen Regelungen wird von August an von den Behörden kontrolliert - werden sie nicht eingehalten, drohen den landwirtschaftlichen Betrieben Kürzungen der Beihilfen, teilt die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft mit.

Mit Material von BMEL, TLL
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