Login
Produktion und Förderung

Kosten sparen durch überbetrieblichen Maschineneinsatz

von , am
04.06.2011

Bonn - Die Auswertungen der Buchführung zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Betrieben im Rheinland zeigten, dass gute Ergebnisse zunehmend auf Kostenunterschiede zurückzuführen sind.

Einem guten Resistenzmanagement beim PSM-Einsatz liegt eine regelmäßige Kontrolle der Bestände zu Grunde. © Mühlhausen/landpixel
Während in der Vergangenheit eher Ertrags- und Preisdifferenzen die Hauptgründe für ein erfolgreiches Wirtschaften landwirtschaftlicher Betriebe waren, sind es heute zunehmend die Unterschiede bei den Kosten. Das haben nach Angaben des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) die mehrjährigen Auswertungen der Buchführung von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Betrieben gezeigt.
 
Die Zahlen belegten, dass erfolgreiche Ackerbaubetriebe im Rheinland weniger für Maschinenabschreibungen, Reparaturen und Lohnarbeit ausgäben als Betriebe mit schlechteren Ergebnissen. Vor diesem Hintergrund weist der RLV auf die Notwendigkeit eines verstärkten überbetrieblichen Maschineneinsatzes hin; hier seien noch erhebliche Rationalisierungs- und Synergieeffekte zu erzielen.

Erfahrungssätze für überbetriebliche Maschinenarbeiten

Als Anreiz- und Abrechnungsgrundlage gibt der Verband deshalb zusammen mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen alljährlich Erfahrungssätze mit zwischenbetrieblichem Charakter heraus, die ungefähr die durchschnittlichen Werte wiedergeben, die unter Landwirten bei gegenseitiger Maschinenarbeit vereinbart werden. Diese Werte beziehen sich auf mittlere Arbeitsbedingungen und Auslastungen der Maschinen.
  • Die Verrechnungssätze 2011 können im Internet unter www.rlv.de unter der Rubrik Mitgliederservice/Formulare und Broschüren heruntergeladen werden.
Auch interessant