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Bayern

KULAP 2016: Dafür können Sie ab Februar Anträge stellen

© Mühlhausen/landpixel
Eva Ziegler/agrarheute
am
30.12.2015

Ab Februar können in Bayern Anträge für KULAP-Maßnahmen eingereicht werden. Wofür genau, lesen Sie hier.

KULAP-Maßnahmen: Dafür können Sie Neuanträge stellen

Nachdem der Umfang des bayerischen Kulturlandschaftsprogramms für das kommende Jahr jetzt feststeht, können Sie ab Februar für folgende KULAP-Maßnahmen Neuanträge stellen:

  • B10 (Ökologischer Landbau)
  • B25/26 (Emissionsarme Wirtschaftsdüngerausbringung)
  • B29 (Umwandlung von Acker in Grünland - nur auf Moorstandorten)
  • B34 (Gewässer- und Erosionsschutzstreifen)
  • B39 (Verzicht auf Intensivfrüchte in wasserwirtschaftlich sensiblen Gebieten)
  • B48 (Blühflächen an Waldrändern und in der Feldflur)
  • B50 (Heumilch- Extensive Futtergewinnung)
  • B59 (Struktur- und Landschaftselemente)

KULAP-Maßnahmen: Das ist neu

Darüber hinaus kann erstmals die Erneuerung von Hecken und Feldgehölzen (B49) und der Wiederaufbau von Steinmauern in Weinberglagen (B56) beantragt werden.

Zudem können Rinderhalter, die schon bislang eine Prämie für die Sommerweidehaltung (B60) erhalten haben, ihre Verpflichtung um ein Jahr verlängern.

KULAP: Rekordbeteiligung in 2015

Insgesamt nehmen derzeit 49.000 Bauern im Freistaat am KULAP teil. Die Neuausrichtung des KULAP hatte 2015 die Rekordzahl von mehr als 43.000 Anträgen mit rund 77.000 Verpflichtungen ausgelöst. Für 2016 stehen zusätzliche 8,7 Millionen Euro zur Verfügung. Der Freistaat stellt für das KULAP in der Förderperiode 2015 bis 2020 insgesamt 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung, berichtet das Landwirtschaftsministerium.

Gebrauchte Traktoren zwischen 190 und 250 PS

Dauerläufer: Viele 7020/7030 von John Deere haben in ihrem bisherigen Leben ordentlich Stunden gemacht und wurden dabei selten geschont. © traction
Favorit: Zu den Top-Sellern der Leistungsklasse gehören die stufenlosen 800-Vario- Modelle von Fendt. Die Preise der dynamischen Bayern sind teils gepfeffert. © traction
Powershift: Wer einen leichten Schlepper mit Full-Powershift sucht, wird eventuell beim New Holland TM fündig. © traction
Kräftig: Die 7000er von JCB sind mit ihren 70 km/h Endgeschwindigkeit eher etwas für Lohnunternehmer. Die Cummins-Motoren gelten als kräftig, das Lastschaltgetriebe kam weniger gut an. © traction
Robust: Die stufenlosen Getriebe von CNH gelten als unverwüstlich. Ob in Blau, Rot oder Rot-Weiß, man hat die Wahl. © traction
Kavalierstart: Die erste Generation Axion 800 hatte gewisse Startschwierigkeiten. Die meisten Qualitätsprobleme sind mittlerweile beseitigt, die Preise dennoch niedrig. © traction
Franzose: Stufenlos und mit starkem Sisu-Sechszylinder sind auch die 7400er von Massey Ferguson eine überlegenswerte Alternative. © traction
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