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Produktion und Förderung

Kupfer: Bereitschaft für Agrarumweltmaßnahmen steigt

von , am
18.03.2013

Dresden - Rund 3.000 landwirtschaftliche Betriebe erhalten in diesen Tagen vom Freistaat Sachsen eine finanzielle Unterstützung für die freiwillige Teilnahme am Agrarumweltprogramm 2012.

Sächsische Landwirte erhalten insgesamt 38,3 Millionen Euro für Umweltleistungen wie der Ansaat von Zwischenfrüchten. © landpixel
Insgesamt beläuft sich die Unterstützung für die freiwillige Teilnahme am Agrarumweltprogramm auf 38,3 Millionen Euro.
 
Rund 3.000 Teilnehmer, das seien mehr als ein Drittel aller Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen und rund 100 mehr als 2011, teilt das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft mit.
 
"Die Bereitschaft der Landwirte, bei der Bewirtschaftung ihrer Felder stoffeintragsminimierende und bodenschonende Bewirtschaftungsverfahren zu nutzen, ist zuletzt stetig gestiegen", sagt Umweltminister Frank Kupfer. "Von Jahr zu Jahr haben sich mehr Betriebe am Agrarumweltprogramm beteiligt."
 
Mit einer "dauerhaft konservierenden Bodenbearbeitung" auf insgesamt 248.223 Hektar und mit "bodenschonenden Produktionsverfahren des Ackerfutterbaus" auf 17.657 Hektar tragen sächsische Landwirte maßgeblich zur Vermeidung von Bodenerosion bei. Mit der "Ansaat von Zwischenfrüchten" (32.009 Hektar), der "Ansaat von Untersaaten" (316 Hektar) und mit der "Anlage von Grünstreifen auf Ackerland" (895 Hektar) vermindern die landwirtschaftlichen Betriebe Stoffeinträge ins Grund- und Oberflächenwasser und helfen so bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

4.222 Hektar Ackerland wurden naturschutzgerecht bewirtschaftet

Auf 30.565 Hektar führten die Landwirte eine extensive Weide- und Wiesenbewirtschaftung durch. 5.437 Hektar Ackerland haben sie in Grünland umgewandelt. Geförderte Naturschutzmaßnahmen tragen zur Erhöhung der Biodiversität und somit zur Umsetzung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie bei. Im Jahr 2012 bewirtschafteten die Betriebe 4.222 Hektar Ackerland und 26.363 Hektar Grünland naturschutzgerecht.
 
Die Fördermaßnahmen werden durch die EU mit bis zu 90 Prozent im Rahmen des sächsischen Entwicklungsplans für den Ländlichen Raum kofinanziert. Weitere Informationen zur Richtlinie "Agrarumweltmaßnahmen und Waldmehrung" gibt es unter www.smul.sachsen.de/foerderung/94.htm im Internet.
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