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Steuer und Finanzen

Kupfer fordert weiter steuerliche Risikoausgleichsrücklage

von , am
14.09.2010

Dresden - Die Forderung nach Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage für landwirtschaftliche Betriebe bleibt trotz ablehnender Haltung der Bundesregierung auf der politischen Tagesordnung.

Frank Kupfer © Werkbild

Sachsens Agrarminister Frank Kupfer verwies auf die schwierigen Erntebedingungen in diesem Jahr. Wie kein anderer Wirtschaftszweig hänge die Landwirtschaft vom Wetter ab. Gewinne und Verluste müssten deshalb über mehrere Jahre ausgeglichen werden. "Entsprechende Vorsorge erwarten wir zu Recht von den Landwirten", erklärte Kupfer. Allerdings müssten dafür auch die Voraussetzungen geschaffen werden.

Betriebsprämien ab 1. Dezember

Der Minister kündigte zugleich eine Auszahlung der diesjährigen Betriebsprämien im Freistaat für Anfang Dezember an. Den rund 8.000 Betrieben in Sachsen würden damit wie bereits 2009 rund 300 Millionen Euro fast einen Monat früher zur Verfügung stehen als bislang vorgesehen. Für viele Betriebe sei dies ein wichtiger Schritt zur Sicherung ihrer Liquidität. Es wird allgemein damit gerechnet, dass alle Länder die Betriebsprämie so früh wie möglich auszahlen werden. Laut EU-Recht geht dies ab 1. Dezember . (AgE)

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