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Produktion und Förderung

Landwirte erhalten bis zu 110 Euro pro ha Leguminosen

von , am
17.03.2015

Schleswig-Holstein zahlt Landwirten zukünftig zwischen 55 und 110 Euro je Hektar angebauter Leguminosen. Bedingung dafür ist, diese auf mindestens 10 Prozent ihrer Ackerflächen anzubauen.

Körnerleguminosen: Der Anbau der Ackerbohne bringt viele Vorteile mit sich. © landpixel
Das Umweltministerium Schleswig-Holsteins bietet im Rahmen des Landesprogramms ländlicher Raum (LPLR) bereits ab diesem Jahr eine spezielle Förderung für den Anbau von Eiweißpflanzen an. Landwirte, die sich verpflichten, auf mindestens 10 Prozent ihrer Ackerfläche Leguminosen wie Bohnen oder Erbsen anzubauen, erhalten dafür 55 bis 110 Euro pro Hektar.
 
 
 
"Mit dieser Unterstützung können wir gleich mehrere Ziele erreichen. Der Einsatz von Importeiweiß in den Futtertrögen wird durch den Anbau heimischer Eiweißfutterpflanzen reduziert. Außerdem sorgen wir für mehr Vielfalt auf dem Acker, weil die Fruchtfolge erweitert wird. Durch die Blütenvielfalt der Leguminosen wird das Nahrungsangebot für Bienen größer", sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck heute.

Genehmigung der EU steht noch aus

Insgesamt stehen bis zu 5,9 Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung, die das Land mit 1,9 Millionen Euro kofinanziert. Das Landesprogramm LPLR für die aktuelle EU Förderperiode muss allerdings von der EU-Kommission noch genehmigt werden. Anträge für das Förderprogramm können in diesem Frühjahr eingereicht werden.

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