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Produktion und Förderung

Landwirte nutzen größtenteils regionales Futter

von , am
21.09.2011

Berlin - In Deutschland weißt das Nutztierfutter eine höhere Regionalität in der Herkunft auf als der Warenkorb der meisten Bundesbürger.

Bio-Futter-Skandal: In Mecklenburg-Vorpommern kam es erneut zu Grenzwertverstößen bei Futtermitteln für Biobetriebe. © landpixel
Zu diesem Ergebnis kommt die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) in der aktuellen Ausgabe ihrer Veröffentlichungsreihe „Greenfacts“. Darin stellten die Autoren fest, dass rund 52 Prozent der Verbraucher häug zu regionalen Produkten griffen, aber 86 Prozent des Tierfutters in Deutschland zu dieser Kategorie gehöre. „Der größte Teil des Tierfutters in der modernen Landwirtschaft kommt entweder vom eigenen Betrieb oder aus dessen Umland. Wenn es darum geht, sich regional zu ernähren, liegen Tiere auf deutschen Bauernhöfen weit vor den meisten Verbrauchern“, erklärte FNL-Geschäftsführer Dr. Gibfried Schenk. Wichtige Bestandteile der Futtermittel wie Soja kämen zwar aus dem Ausland, doch mit einem Importanteil von etwa 14 Prozent machten diese nur einen kleinen Teil aus.
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