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Produktion und Förderung

Liquiditätshilfedarlehen für EHEC geschädigte Betriebe

© Mühlhausen/landpixel
von , am
01.06.2011

Frankfurt am Main - Landwirten, die Umsatz- und Ertragseinbußen wegen Spätfrösten oder EHEC hatten, bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank spezielle Darlehen an.

Infolge tendenziell günstiger Marktentwicklungen im Zeitraum der Wirtschaftsjahre 2010/11 bis 2013/14 gab es - anders als in den Jahren davor - nur positive Einkommensänderungen. © Mühlhausen/landpixel
Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ab sofort Liquiditätshilfedarlehen für landwirtschaftliche Unternehmen an, denen durch die Funde von EHEC-Bakterien auf Gemüse oder durch die Spätfröste im April/Mai Schäden entstanden sind, die zu Umsatz- und Ertragseinbußen führen. Die Förderdarlehen werden zu besonders günstigen Top-Konditionen mit einer Laufzeit von vier, sechs oder zehn Jahren angeboten und sind mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet. Die betroffenen Betriebe können zwischen Krediten mit und ohne vorzeitigem Kündigungsrecht wählen. Je nach Laufzeit und Kredittyp liegt der effektive Zinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit zwischen 2,82 Prozent und 3,28 Prozent (Stand 1. Juni).

Kombination mit öffentlichen Mitteln möglich

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft können zusätzlich mit anderen öffentlichen Mitteln kombiniert werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
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