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Produktion und Förderung

Liquiditätshilfen für bayerische Betriebe weiter vergünstigt

von , am
11.07.2013

Frankfurt/Main - Die Rentenbank und der Freistaat Bayern bieten ab sofort vergünstigte Darlehen für Betriebe an, die von Schäden durch Hochwasser oder Starkregenfälle betroffen sind.

Das Hochwasser 2013 hat ein Zehntel der Agrarflächen in Sachsen-Anhalt geflutet. © landpixel
Der Freistaat Bayern stellt Haushaltsmittel für die Zinsverbilligung von Rentenbank-Darlehen bereit. Damit werden die Konditionen der Rentenbank für fünfjährige Ratendarlehen auf aktuell Null Prozent in der Preisklasse A vergünstigt. Antragsberechtigt sind bayerische landwirtschaftliche Betriebe, die vom Hochwasser betroffen sind oder Aufwuchs- und Ernteschäden durch Starkregen und widrige Witterungsverhältnisse erlitten haben. Betroffene Unternehmen wenden sich zunächst an das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Hausbanken nehmen Einstufung vor

Zinsgünstige Kredite im Rahmen des hauseigenen Kreditprogramms "Liquiditätssicherung" der Rentenbank für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser- oder Regenschäden können weiterhin beantragt werden. Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, zum Beispiel Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Vegetationsreport: Bericht aus dem Hochwassergebiet

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