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Produktion und Förderung

Liquiditätshilfen für Futterbaubetriebe ab 1. Juli

© landpixel
von , am
02.07.2015

Durch niedrige Milchpreise und höhere Kosten geraten einige Futterbaubetriebe aktuell in finanzielle Schieflage. Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ab sofort Darlehen zur Liquiditätssicherung an.

Auch die eigene Entlohnung muss in den Heupreis mit eingerechnet werden. © Mühlhausen/landpixel
Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ab sofort Darlehen zur Liquiditätssicherung für Futterbaubetriebe an, die durch niedrige Milchpreise und höhere Kosten einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf haben. Betroffene Unternehmen können Liquiditätshilfedarlehen in Anspruch nehmen, wenn sie der Hausbank einen deutlichen Umsatz- bzw. Ergebnisrückgang von mindestens 30 Prozent (%) nachweisen.
 
Die Förderdarlehen
  • werden zu den besonders günstigen Top-Konditionen angeboten.
  • Laufzeit und Zinsbindung betragen vier, sechs oder zehn Jahre.
  • sind mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet. 
Je nach Laufzeit und Kredittyp liegt der effektive Zinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit zwischen 1,00 % und 1,51 %.

Anträge an die Hausbank richten

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, zum Beispiel Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden.
 
Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Wiesenmeisterschaft 2015: Die schönsten Wiesen

Bocksbart, Salbei und Klappertopf auf der Wiese von Familie Grenzebach, Wiesenmeisterschaft 2013 © Sabine Heinz
Die Bewertung der Wiesen für die Meisterschaft 2015 ist abgeschlossen und der Sieger gekürt. © M. Betzler
Highlandrinder auf der grünen Weide. © Sabine Heinz
Mit dem Wettbewerb sollen die Leistungen der Landwirte, die artenreiche Wiesen erhalten und in ihrem landwirtschaftlichen Betriebskreislauf nutzen, in der Öffentlichkeit gewürdigt werden. © Sabine Heinz
Skabiosenblüte auf der Wiese von Familie Seemüller, Wiesenmeisterschaft 2013 © LfL Bayern
Artenreiche Wiese von Familie Braun mit Pippau, Salbei und Mageriten, Wiesenmeisterschaft 2010 © LfL Bayern
Mähweide von Familie Schmid mit Blick auf die Grenzmühle, Wiesenmeisterschaft 2014 © LfL Bayern
Betrieb Breunig in Schneeberg: Ein Blick in die Landschaft. © M. Betzler
Jury in Aktion auf dem Betrieb von Chrisitan Müller in Dammbach - Schafweide. © M. Betzler
Weickartswiese © M. Ruppaner
Den ersten Preis erhielten Kerstin und Werner Müller aus Partenstein im Landkreis Main-Spessart. Die Mutterschafhalter (Merino-Landschafe, Heidschnucken, Suffolk) überzeugten die Jury mit der "Weickertswiese" bei Rechtenbach, einer wichtigen Teilfläche im kooperativen Naturschutzkonzept "Weickertswiese". © Inge Steidl
Beim Naturschutzkonzept "Weickertswiese" handelt es sich um die höchstgelegene Rodungsinsel im ganzen Spessart mit noch großflächigen Mager- und Feuchtwiesen. © Inge Steidl
Den zweiten Preis erhielten Christian Fischer und Herbert Adrio von der "Pfadackerhof GbR" aus Weickersgrüben im Landkreis Main-Spessart für ihre einschürige Wiese "Betlesgrund". Die 0,65 ha große Fläche dient ausschließlich zur Heugewinnung und darf nicht vor dem 1. Juli gemäht werden. © Inge Steidl
Der dritte Platz ging in den Landkreis Miltenberg zu Michael Breunig aus Schneeberg. Prämiert wurde die ein- bis zweischürige Heu- und Grummetwiese "Wolfsacker" im Wasserschutzgebiet, die seit vielen Jahren düngerfrei bewirtschaftet wird. © Inge Steidl
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