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Steuer und Finanzen

LSV-Bundesträger geht an den Start

© landpixel
von , am
02.01.2013

Kassel - Die landwirtschaftliche Sozialversicherung (LSV) hat sich nach langer Vorbereitung neu organisiert. Jetzt gibt es einen bundesweiten einheitlichen Träger.

Die landwirtschaftliche Sozialversicherung (LSV) heißt jetzt Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und hat ein neues Logo.
Seit 1. Januar präsentiert sich die landwirtschaftliche Sozialversicherung (LSV) den Versicherten mit neuem Namen und neuem Logo. Unter der Bezeichnung Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau - SVLFG - tritt die landwirtschaftliche Sozialversicherung als bundesweit zuständiger Träger mit Hauptsitz in Kassel auf.

Verwaltungskosten sollen reduziert werden

Die bisherigen regionalen Träger der landwirtschaftlichen Sozialversicherung einschließlich der LSV für den Gartenbau sowie der Spitzenverband der LSV wurden in die bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung eingegliedert. Ein wichtiges Reformziel der Umgestaltung war die Reduzierung von Verwaltungskosten.
Ganz wichtig sei der Selbstverwaltung nach wie vor die Sicherstellung einer versichertennahen und fachkundigen Betreuung vor Ort. Leo Blum, Vorsitzender des Errichtungsausschusses betonte in diesem Zusammenhang, dass - neben der Erfüllung der gesetzlich vorgegebenen Leistungen - die Entwicklung innovativer Gesundheits- und Präventionsangebote für alle Versichertengruppen eine besondere Herausforderung für den Bundesträger SVLFG im Jahr 2013 darstelle. Diese Angebote sollen dazu beitragen, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu verhüten und die Gesundheit der Versicherten zu bewahren und zu stärken.

Aigner zeigt sich zufrieden mit der Neuorganisation

Zufrieden über den Stand der Neuorganisation der landwirtschaftlichen Sozialversicherung  hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner geäußert. Die neue Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau sei arbeitsfähig, erklärte die Ministerin zum Start des Bundesträgers am 1. Januar 2013 gegenüber den Presse- und Informationsdienst Agra-Europe. Ihrer Einschätzung nach werden die Versicherten vom Übergang aus der regionalen in die zentrale Struktur kaum etwas merken.
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