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Produktion und Förderung

Mecklenburg-Vorpommern: 17.539 Euro für's Ackerland

von , am
25.08.2015

Die Bodenpreise sind 2014 in Mecklenburg-Vorpommern rasant gestiegen. Im Ländervergleich bedeutet das die größte Preissteigerung in den letzten zehn Jahren.

Mit der neuen Hofraumverordnung sind ungetrennte Hofräume wieder grundbuchfähig. © Mühlhausen/landpixel
Im Vergleich zum Vorjahr kostete die landwirtschaftliche Fläche (LF) in Mecklenburg-Vorpommern 23 Prozent mehr.
 
Nach Angaben des Statistikamtes in Schwerin wurden für  LF im Schnitt 17.539 Euro pro Hektar gezahlt. Die Teuerungsrate war mit 12,5 Prozent fast doppelt so hoch wie im Jahr 2013.

Größte Preissteigerung in den letzten zehn Jahren

Typisch für die Bodenpreise in Mecklenburg-Vorpommern ist dem Statistikamt zufolge die im Ländervergleich größte Steigerung in den vergangenen zehn Jahren.
 
Seit 2004 (damals kostete im Schnitt 4.415 Euro je Hektar) hat sich der Preis nahezu vervierfacht. Mit dieser Entwicklung haben sich die Preise für LF in  Mecklenburg-Vorpommern an die Spitze der neuen Länder geschoben.

Fläche je Kauf bleibt auf Vorjahresniveau

Laut Statistiker setzte sich die seit 2012 zu beobachtende Verlangsamung der Kaufaktivitäten fort. Sowohl die Zahl der Veräußerungen als auch das Flächenvolumen waren gegenüber 2013 deutlich kleiner. Die durchschnittliche Größe der Fläche je Kauf lag mit 8,8 ha auf Vorjahresniveau.

1.853 ha weniger Landwirtschaftsfläche

Wie das Statistische Amt weiter mitteilte, konnte 2014 der Verlust an landwirtschaftlichen Flächen in Mecklenburg- Vorpommern zwar etwas eingedämmt werden, hielt aber weiter an. Gegenüber dem Vorjahr verkleinerte sich die Landwirtschaftsfläche um 1.853 ha auf 1.446 Millionen ha. Das war im Mittel ein Verlust von rund fünf ha pro Tag.

Trucks auf dem Acker: Drei Modelle im Vergleich

Beim Silagetransport können die Agrotrucks mit den Schleppergespannen gut mithalten. © Sepp Müller
Der Truck MAN 19.464 F 2000: Firma Spannraft modifizierte ihn so, dass er eine lof-Zulassung erhalten konnte. © Sepp Müller
Sowohl mit der 48 Kubikmeter-Silagemulde als auch mit dem 26-Kubikmeter-Zubringerfass kamen die Redakteure auf Verbrauchswerte um die 15l/h. © Sepp Müller
Der MAN TGS 18.480 4 x 4 BL: mit Hilfe der 480 PS, Luftfederung und Allrad lässt sich der 55-m3-Abschieber von Fliegl problemlos und ziehen. © Sepp Müller
MAN TGS 41.480 8 x 8: Der umbereifte Vierachser mit Allradantrieb ist absolut geländetauglich. © Sepp Müller
MAN TGS 41.480 8x8 mit Flieglabschieber: Der Truck ist mit einem zwölf-Gang-automatisierten-Schaltgetriebe ausgerüstet. © Sepp Müller
Auf den Vierachser mit 480 PS wurde ein 40-m3-Fliegl-Wechselgestellabschieber aufgebaut. © Sepp Müller
Der Truck MAN TGS 41.480 8 x 8 ist extrem geländetauglich. Auf dem Bild ist die Maschine bei der Getreideernte zu sehen. © Sepp Müller
Der Truck MAN TGS 18.480 4x4 BL mit Abschiebeauflieger von Fliegl hat eine Bodenfreiheit von zirka 350 Millimeter. © Sepp Müller
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