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Produktion und Förderung

Mehr als 20 Prozent der Ferkelerzeuger wollen expandieren

© Mühlhausen/landpixel
von , am
16.12.2014

Fast jeder fünfte deutsche Schweine- und Geflügelhalter will seinen Betrieb ausdehnen. Vor allem Ferkelerzeuger planen, ihren Betrieb zu erweitern.

Insbesondere Ferkelerzeuger sind von der schwierigen Marktlage betroffen. © Werkfoto
In diesem Jahr haben sich die Expansionspläne der deutschen Schweine- und Geflügelhalter auf 18,2 % stabilisiert. Die Schweinehalter haben mehr Expansionspläne als die Geflügelhalter. Im Jahr 2013 wollten 18,3% der Viehhalter den Betrieb erweitern, womit er nur um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert lag. Diese Ergebnisse gehen aus dem Schweine- und GeflügelScanner hervor, den das Marktforschungsunternehmen AgriDirect durchgeführt hat. 
 
Dabei hätten sich die Schweinehalter - wie 2013 - optimistischer als die Geflügelhalter geäußert. Vor allem die Ferkelerzeuger planten Erweiterungen, und zwar 21,1 %. Am wenigsten expansionswillig seien dagegen die Eierproduzenten gewesen; für diese Gruppe ermittelte AgriDirect einen Anteil von 14,4 %. 

2,5 % der Ferkelhalter wollen aufhören

Insgesamt 4.600 Schweine- und Geflügelbetriebe wurden befragt.
Indes habe sich mit Blick auf die Beendigungspläne im Vergleich zu 2013 insgesamt nichts verändert, denn der Anteil der aufgabewilligen Schweine- und Geflügelhalter sei auf dem Niveau von 2,6 % verharrt. Dabei seien die Pessimisten vor allemunter den Ferkelhaltern zu finden gewesen: In dieser Gruppe wollten 2,5 % die Produktion einstellen, im Vergleich zu lediglich 1,1 % bei den Legehennenhaltern.
 
Die Marktforscher haben laut eigenen Angaben mehr als 4.600 Schweine- und Geflügelbetriebe befragt. Dabei seien Bestandsgrößen ab 500 Mastschweinen, ab 100 Muttersauen, ab 500 Ferkeln, ab 10.000 Legehennen und ab 15.000 Masthähnchen berücksichtigt worden.

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