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Heizung modernisieren

Mehr Fördergelder für EEG-Heizungsanlagen

© Mühlhausen/landpixel
ez/agrarheute
am
23.12.2015

Wer seine alte Heizung modernisiert, kann ab 1. Januar Fördergelder erhalten. Wieviel und wofür erfahren Sie hier.

Ab 1. Januar gibt es für die Modernisierung von Heizungsanlagen höhere Zuschüsse. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • die Heizung wird durch eine Biomasseanlage ersetzt
  • die Heizung wird durch eine Wärmepumpe ersetzt
  • die Heizung wird durch eine heizungsunterstützende Solarthermieanlage modernisiert
  • die wird durch eine Verbesserung der Energieeffizienz optimiert

Heizung modernisieren: Soviel Geld gibt es

Für oben genannte Modernisierungen gibt es einen Zusatzbonus von 20 Prozent der Förderung nach dem Marktanreizprogramm. Außerdem gibt es einen einmaligen Investitionszuschussvon 600 Euro.

Folgende Kriterien muss die zu ersetzende Heizung erfüllen

  • Betrieb auf Basis fossiler Energien (beispielsweise Gas oder Öl)
  • keine Nutzung der Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie
  • es liegt kein Fall der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 10 der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor

Heizung optimieren: Diese Schritte müssen Sie durchführen

  • Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes (z. B. nach DIN EN 15378)
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs und Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizungssystem (beispielsweise die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumregler).

Der Antrag für den Zusatzbonus nach dieser Richtlinie ist im Rahmen des Antragsverfahrens auf Gewährung einer MAP-Förderung zu stellen. Die geeigneten Formulare gibt es ab Mitte Januar zum Download. Der Antrag auf Gewährung eines Zusatzbonus nach dieser Richtlinie kann nur für Vorhaben gestellt werden, für die eine Förderung nach den MAP-Richtlinien ab dem 1. Januar 2016 beantragt wurde.

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Der halbe/halbe-Schnitt
Als Schnittführung bei mittelstarken Stämmen mit einem Brusthöhendurchmesser von 20 bis 35cm hat sich der "halbe/halbe" Schnitt bewährt. Bei dieser Schnittführung wird die erste Hälfte mit auslaufender Kette bis zur Bruchleiste gesägt. Dann wird ein Keil gesetzt. Mit einlaufender Kette wird dann die zweite Hälfte gesägt. © WBS
Sicherheitsfälltechnik
Der Fällschnitt wird mittels Stechschnitt begonnen. Mit auslaufender Kette wird bis zur Bruchleistenmarkierung gesägt. Nun mit einlaufender Kette nach hinten weiter schneiden bis der Platz reicht einen Keil zu setzen. Die Besonderheit ist das Belassen eines Sicherheitsbandes im hinteren Stammbereich. Hierdurch wird der Baum gehalten bis der Fällschnitt auch auf der anderen Stammseite an der Bruchleistenmarkierung fertig gesägt ist und ein weiterer Keil gesetzt werden kann. Zuletzt wird schließlich das Halteband durchtrennt. © WBS
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