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Produktion und Förderung

Mehr Tierwohl, mehr Förderung

von , am
13.12.2012

Berlin - Gestern fand unter dem Vorsitz von Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner der Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz statt. Bei der Förderung steht das Tierwohl jetzt noch mehr im Fokus.

Neben Ilse Aigner waren auch der Minister aus Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, und Minister Gert Lindemann für Niedersachsen mit dabei.
Unter dem Vorsitz von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat der Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK), dem neben dem Bund auch die Landwirtschaftsminister der 16 Bundesländer angehören, am Mittwoch in Berlin eine grundlegende Reform der Förderung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums eingeleitet.
 
 
 
"Seit Bestehen der Gemeinschaftsaufgabe hat es noch nie eine so weitreichende Überarbeitung gegeben. Nach den intensiven Verhandlungen über viele Monate hinweg haben wir heute einen richtungsweisenden Beschluss gefasst", sagte Bundesministerin Aigner.
 
GAK: Aigner bekommt voraussichtlich keine Mehrheit (12.12.12) ... 

Fördermaßnahmen wurden gebündelt

Mit den heute verabschiedeten Grundlagen für den Rahmenplan setzen wir bei der Förderung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume ab 2014 neue Schwerpunkte. Statt 87 gibt es künftig nur noch 48 Fördermaßnahmen. Damit setzen Bund und Länder ein zentrales Ergebnis des breiten gesellschaftlichen Dialogs um, den das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im vergangenen Jahr mit vielen gesellschaftlichen Gruppen geführt und in einer "Charta für Landwirtschaft und Verbraucher" gebündelt hat.
Tierwohl steht im Fokus
 
"Der neue Rahmenplan wird den Tier- und Ressourcenschutz weiter vorantreiben und die Landwirte mit dem Agrarinvestitionsförderprogramm auf diesem Weg unterstützen. Wer einen besonders tiergerechten Stall baut, wird künftig mit bis zu 40 Prozent der Investitionskosten gefördert", sagte Aigner. Damit wird der bislang schon erhöhte Fördersatz für besonders tiergerechte Ställe weiter aufgestockt. Daneben können Investitionen in Stallbauten auch dann gefördert werden, wenn die neuen Gebäude über die bisherigen Standards hinaus besondere Anforderungen an den Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz erfüllen.
 
Besonders tiergerecht gebaute Ställe  erhalten höhere Förderung
 
"Wir wollen das gesamte Potenzial ausschöpfen, um Verbesserungen für Tier, Umwelt und Klima voranzutreiben. Der Schwerpunkt liegt dabei ganz klar auf dem Tierwohl. Deswegen habe ich mich dafür eingesetzt, dass für besonders tiergerecht gebaute Ställe eine spürbar erhöhte Förderung verankert wird. Mir ist es wichtig, für dieses zentrale gesellschaftspolitische Anliegen einen wirksamen Anreiz zu schaffen", sagte Aigner.
 
 
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