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Marktanalyse

Mineraldünger: So entwickeln sich die Preise

Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
13.04.2016

Vom März bis April gaben die Mineraldüngerpreise an den deutschen Importhäfen weiter nach. Die Großhandelspreise für Kalkammonsalpter, Harnstoff und Phosphordünger gingen zurück.

An den deutschen Importhäfen gaben die Preise für die wichtigsten Mineraldünger vom März bis April weiter nach. Trotz einer üblicherweise zur Frühjahrbestellung anziehenden Nachfrage, sind die Großhandelspreise für

  • Kalkammonsalpter (KAS),
  • Harnstoff und
  • Phosphordünger

an den Importhäfen weiter zurückgegangenen. Lediglich Kalidünger wurde hierzulande zu etwas festeren Preisen gehandelt.

Schwächere Düngerpreise: Das sind die Gründe dafür

Ein Grund für die überwiegend schwächeren Düngerpreise könnte laut Marktexperte des agrarmanagers, Dr. Olaf Zinke, der zuletzt sehr feste Euro sein. Eine andere Ursache liegt wohl in der vergleichsweise verhaltenen Nachfrage aus der Landwirtschaft.

Mineraldüngerpreise am Weltmarkt

Am Weltmarkt veränderten sich die Preise im März für die meisten Mineraldünger wenig. In den USA sind die Preise für Stickstoffdünger gestiegen, während die Preise für P-Dünger stabil blieben.

Die Aufschläge für Stickstoff- und Phosphordünger hielten sich ebenfalls in Grenzen und sowohl in den USA als auch bei den großen Exporteuren zeigen die Preiserwartungen ab Mai schon wieder nach unten.

Preisindex der Weltbank sinkt

Der von der Weltbank ermittelte Preisindex für alle am Weltmarkt gehandelten Mineraldünger ist auch im März weiter zurückgegangen und verlor nochmals fast fünf Prozent.

Wie hoch die Preise für Harnstoff, Stickstoff- und P-Dünger sowie Kali sind, erfahren Sie im Marktanteil des agrarmanager.

Düngerstreuer: Das hat der Markt zu bieten

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