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Produktion und Förderung

'Wir müssen vorhandene Eiweißquellen effizienter nutzen'

von , am
30.03.2011

Landshut - Landwirtschaftsminister Brunner hat das Programm 'Heimische Eiweißmittel' gestartet. Ziel ist es, die Importabhängigkeit der bayerischen Landwirte zu senken.

Josef Groß unterstützt mit dem Projekt 'Heimische Eiweißfuttermittel' den Anbau von Ökosojabohnen. © Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen
Projektleiter ist Josef Groß von der Landesanstalt für Landwirtschaft. "Vorhandene Eiweißquellen in Bayern müssen effizienter genutzt werden", erklärt er. Durch eine bessere Grundfutterqualität und den Einsatz von Nebenprodukten der Rapsölgewinnung könne in Zukunft auf importiertes, gentechnisch verändertes Soja verzichtet werden.

Interesse der Landwirte muss geweckt werden

"Das Aktionsprogramm 'Heimische Eiweißmittel' unterstützt die Landwirte besonders beim Anbau von heimischen Ökosojabohnen", so Josef Groß. Dafür müsse die Anbautechnik der Sojabohnen optimiert werden.
"Außerdem werden Futterbauversuche durchgeführt, um die Qualität zu verbessern und Konservierungsverluste zu verringern", erläutert der Projektleiter.
Das Programm zielt darauf ab, bei den Landwirten das Interesse für den Anbau von mehr Eiweißfuttermitteln zu wecken. "Gute Vertragspreise mit Erfassungsbetrieben und Marktforderungen von gentechnikfreien Produkten machen den Anbau von Eiweißpflanzen für Landwirte attraktiv", sagt Josef Groß.
 
Das Interview mit Josef Groß zum Aktionsprogramm "Heimische Eiweißmittel" finden Sie als Podcast in unserer Mediathek. 
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