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Produktion und Förderung

MV: 1,2 Milliarden für den ländlichen Raum

von , am
19.02.2015

Die EU-Kommission hat die Mittel zur Förderung der ländlichen Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern genehmigt. Das Bundesland hat als größten Einzelposten 20 Prozent für Basisdienstleistungen im Leader-Bereich vorgesehen.

In Mecklenburg-Vorpommern sollen 13 % der landwirtschaftlichen Betriebe Förderung für Investitionen erhalten. © Mühlhausen/landpixel
Mecklenburg-Vorpommern hat ab sofort Klarheit über ihre Förderprogramme für die ländliche Entwicklung im Zeitraum 2014 bis 2020. Die Europäische Kommission nahm die Konzepte am vergangenen Freitag formell an. Mecklenburg-Vorpommern hat als größten Einzelposten 20 % für Basisdienstleistungen im Leader-Bereich vorgesehen. Für Investitionen auf Agrarbetrieben stehen knapp 16 % der Mittel bereit, während jeweils 13 % bis 14 % für Agrarumweltmaßnahmen und den Ökolandbau vorgemerkt wurden.

13 Prozent der Betriebe sollen Investitionen erhalten

In Mecklenburg-Vorpommern sollen 13 % der landwirtschaftlichen Betriebe Förderung für Investitionen erhalten. Mehr als 3 % der Betriebe werden finanziell unterstützt, um Schäden durch Naturkatastrophen zu beheben oder ihnen vorzubeugen. Vor dem Hintergrund der biologischen Vielfalt sowie des Wasser- und Bodenschutzes sollen 22 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche und 8% der Waldfläche unter Vertrag genommen werden.
 
Das Bundesland verfügt im Zeitraum 2014 - 2020 über ein Fördervolumen in Höhe von 1,2 Mrd. Davon kommen rund 937 Mio. Euro aus dem EU-Haushalt und werden durch 263 Mio. Euro aus Bundes- und Landesmitteln kofinanziert.
 

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