Login
Produktion und Förderung

Nachbauerklärung nicht vergessen

von , am
05.06.2013

Bis zum 14. Juni müssen die Nachbauerklärungen für den Herbst 2012/Frühjahr 2013 an die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH geschickt werden. Das geht per Post oder online.

Für jedes Konto und für jede Kostenstelle sollte jeweils die Zwischensummen beim Ausdruck ausgewiesen werden. © Mühlhausen/landpixel
Für das Anbaujahr Herbst 2012/Frühjahr 2013 müssen landwirtschaftliche Betriebe ihre Nachbauerklärungen bis zum 14. Juni bei der Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) einreichen. Die Nachbauerklärungen können per Post oder online (www.stv-bonn.de) verschickt werden.
 
Die Nachbaugebühren dienen dazu, vorhandene Sorten weiterzuentwickeln und neue Sorten zu generieren, damit diese den wachsenden Anforderungen an Ertrag, Restitenzen und Marktanforderungen standhalten. "Die Entwicklung einer Sorte kostet mehrere Millionen Euro. Z-Lizenzgebühren und Nachbaugebühren sind unverzichtbar, damit Sorten ständig weiterentwickelt werden können und der Landwirt auf Saatgut zurückgreifen kann, das auf seine Bedürfnisse angepasst ist", erklärt Dirk Otten, Geschäftsführer der STV.

Recht auf Nachbau

Landwirte haben bei bestimmten landwirtschaftlichen Arten das Recht auf Nachbau gegen die Zahlung von Nachbaugebühren (in der Regel 50 Prozent der Z-Lizenzgebühr). Im Gegenzug haben die Züchter das Recht, Auskunft zu verlangen und Nachbaugebühren zu erheben.
 
Nachbaugebühren sind in der 1994 erlassenen EU-Sortenschutzverordnung und im deutschen Sortenschutzrecht verankert. Sämtliche Einnahmen der STV aus der Erhebung der Nachbaugebühren fließen an die Sortenschutzinhaber zurück.
Auch interessant