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Produktion und Förderung

Niederlande: Bodenpreise zuletzt stabil

von , am
03.07.2013

Wageningen - Der spürbare Anstieg der Kaufpreise für landwirtschaftliche Nutzflächen in den Niederlanden ist Anfang 2013 erst einmal zum Stillstand gekommen.

Der Preis für den Boden steigt immer weiter. In Mecklenburg-Vorpommerm sind die Pachtflächen der BVVG am teuersten. © Mühlhausen/landpixel
Wie aus einer aktuellen Erhebung des Landbauökonomischen Instituts (LEI) der Universität Wageningen hervorgeht, mussten im ersten Quartal 2013 für den Erwerb eines Hektars im Durchschnitt 50.745 Euro bezahlt werden.
 
Das waren zwar 1.745 Euro oder rund 3,5 Prozent mehr als im Jahresmittel 2012, gegenüber den beiden Vorquartalen war jedoch kein größerer Preisauftrieb mehr festzustellen.

Die Lage ist entscheidend

Am günstigsten ließ sich das Land aufgrund des höheren Grünlandanteils im Norden der Niederlande erstehen; dort wechselte der Boden im Schnitt für gut 40.000 Euro je Hektar den Besitzer. Fast 70.000 Euro mussten dagegen in der Region südlich des Ijsselmeeres und mehr als 65.000 Euro in den viehdichten Gebieten in der Mitte der Niederlande gezahlt werden. Im Süden des Landes wurden die Flächen, ähnlich wie im Vorjahr, im ersten Quartal 2013 mit etwa 60.000 Euro bewertet.

Regionale Differenzierung

Auch wenn es zwischen den Regionen noch große Differenzen gibt, kommt das LEI insgesamt zu dem Schluss, dass sich die Preise zwischen den Regionen in den letzten Jahren stärker angenähert haben.
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