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Finanzierung

Niedrigere Zinsen für fremdes Geld

von , am
13.09.2017

Landwirte können für Investitionen wieder mit günstigerem Geld rechnen. Die Kreditzinsen geben nach.

Stallplan auf Baustelle
© Diersing-Espenhorst/dlz agrarmagazin

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,10 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.

Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Zins in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Zinsbindung und Laufzeit von 10 Jahren jetzt bei effektiv 1,10 Prozent; bei einer Zinsbindung von 10 Jahren und einer Laufzeit von 20 Jahren sind es jetzt effektiv 1,41 Prozent.

Föderzuschuss bleibt

Seit Anfang April gewährt die Rentenbank innerhalb der „Top-Konditionen“ für Kredite mit bestimmten Laufzeiten und Zinsbindungen einen Förderzuschuss. Er beträgt unverändert einmalig ein Prozent der Darlehenssumme und wird zusammen mit dem Darlehen ausgezahlt.


Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder er-neuerbarer Energien. Sie dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank dürfen Landwirte neben anderen öffentlichen Mitteln, wie Zuschüssen, einsetzen, soweit sie die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen einhalten. Alle Förderdarlehen der Rentenbank sind über die Hausbank zu beantragen.

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