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Produktion und Förderung

NRW: Preise für Agrarland steigen deutlich

von , am
14.09.2012

Düsseldorf - Landwirtschaftliche Grundstücke kosten im bundesdeutschen Schnitt in Nordrhein-Westfalen am meisten. 2011 sind die Preise erneut gestiegen.

© Mühlhausen/landpixel
30.488 Euro mussten im Schnitt für einen Hektar bezahlt werden, 8,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Bundesvergleich liegen die Preise für landwirtschaftliche Flächen damit unverändert an der Spitze.
 
Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der vom Landesbetrieb Information und Technik erstellte Statistik durch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Peisspanne von 13.402 bis 48.907 Euro je Hektar

2011 wurden in Nordrhein-Westfalen 3.607 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 6.290 Hektar verkauft. Die höchsten Bodenpreise wurden in den Regierungsbezirken Münster mit 39.981 Euro je Hektar und Düsseldorf mit 38.640 Euro je Hektar bezahlt.
 
Die höchsten Preise in Westfalen-Lippe wurden in den Kreisen Borken, Recklinghausen, Steinfurt und Coesfeld, sowie im Rheinland im Rheinkreis Neuss, im Rhein-Erftkreis und in den Kreisen Mettmann und Düren mit Beträgen von 37.581 bis 48.907 Euro je Hektar notiert. Vor allem in den rheinischen Kreisen wurde überwiegend hochwertiges Ackerland verkauft.
 
Die niedrigsten Preise von 13.402 bis 21.836 Euro je Hektar verzeichneten die überwiegend durch Grünland geprägten Kreise im Sauerland, der Oberbergische Kreis, die Kreise Euskirchen und Lippe sowie der Märkische Kreis.

Bundesschnitt: 13.490 Euro je Hektar

Im Bundesdurchschnitt liegt der Preis für landwirtschaftliche Grundstücke mit 13.490 Euro je Hektar, das sind 13,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auf dem zweiten Platz knapp hinter NRW liegt Bayern mit 30.064 Euro, gefolgt von Baden-Württemberg und Niedersachsen. Am günstigsten ist Agrarland zurzeit in Sachsen mit 5.909 Euro je Hektar. 

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