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Produktion und Förderung

NRW: Täglich 16 Hektar Verlust

von , am
18.10.2012

In Nordrhein-Westfalen nimmt die landwirtschaftlich genutzte Fläche knapp die Hälfte der Landesfläche ein. Allerdings gehen davon jeden Tag 16 Hektar verloren.

Der Bezug einer Rente aus der Alterssicherung der Landwirte soll nicht mehr von der Hofabgabe abhängig gemacht werden, meinen die Grünen und fordern eine Reform der Hofabgabeklausel. © Mühlhausen/landpixel
Die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Nordrhein‑Westfalen hat in den Jahren von 2002 bis 2012 um 584 Quadratkilometer (km²) abgenommen. Das entspricht in etwa der Gesamtfläche des Rhein-Kreises Neuss (577 km²). Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) nach Angaben des Statistischen Landesamtes NRW  mitteilt, verlor die Landwirtschaft in diesem Zehnjahreszeitraum Tag für Tag 16 Hektar an Äcker, Wiesen und Weiden.

Hälfte des Landes ist landwirtschaftlich genutzte Fläche

Trotzdem nimmt die landwirtschaftlich genutzte Fläche mit 16 701 km² immer noch knapp die Hälfte der gesamten Landesfläche ein. Ein Viertel der Fläche in Nordrhein‑Westfalen ist bewaldet - gegenüber 2002 bedeutet dies ein Zuwachs um 3,5 %.
 
Den höchsten Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der Gesamtfläche hat die Gemeinde Titz (Kreis Düren) mit 84,9 %. Bei der Waldfläche liegt die Gemeinde Kirchhundem (Kreis Olpe) mit einem Anteil von 75 % und bei der Wasserfläche die Stadt Rees mit 12,4 % auf Platz eins. Die Stadt Bochum weist in der Kategorie Gebäude- und Freiflächen mit 44,1 % und die Stadt Herne bei den Verkehrsflächen mit 19,5 % die höchsten Anteile auf. Bei der Erholungsfläche belegt die Stadt Essen mit 11,1 % und bei der Betriebsfläche die Gemeinde Niederzier (Kreis Düren) im rheinischen Braunkohlerevier mit 37,4 % den Spitzenplatz.
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