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Produktion und Förderung

Obst- und Gemüsebauern erhalten weiter Hilfe von der EU

von , am
16.12.2014

Brüssel - Obst- und Gemüsebauern aus der EU, die unter dem russischen Einfuhrverbot für EU-Agrargüter leiden, sollen auch 2015 von der EU finanziell unterstützt werden.

Obst- und Gemüsebauern, die unter dem russischen Einfuhrverbot leiden, sollen bis 30. Juni 2015 weiter Hilfe erhalten. © Christian Pedant/Fotolia
Die EU-Kommission schlägt vor, das entsprechende Kompensationsprogramm über das Jahresende hinaus bis zum 30. Juni 2015 zu verlängern. Wenn die Mitgliedstaaten zustimmen, dann sollen Erzeuger, die in den Monaten Januar bis Mai der vergangenen drei Jahre durchschnittlich am meisten Obst und Gemüse nach Russland exportiert haben, Ausgleichszahlungen bekommen. Auch mit der Verlängerung bis Ende Juni würden die Kosten dafür unterhalb der 165 Millionen Euro bleiben, die für das derzeit laufende Programm veranschlagt wurden.

Preisdruck hält an

Die Finanzhilfen hätten den Druck auf die Obst- und Gemüsebauern gelindert, unter den sie durch die teils stark gefallenen Verkaufspreise geraten seien, sagte Agrarkommissar Phil Hogan. "Aber für manche Produkte in einigen Regionen der EU hält der Abwärtsdruck auf die Preise an", sagte er. Für Erzeuger, die noch keine alternativen Märkte gefunden haben, müsse die Unterstützung als 'Sicherheitsnetz' dienen.
 
Die EU-Agrarminister werden bei ihrem zweitägigen Ratstreffen über den Vorschlag der Kommission sprechen.

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