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Produktion und Förderung

Ökoheizungen: 600 Euro mehr vom Staat

von , am
01.04.2015

Für die Heizungsumstellung auf erneuerbare Energien gibt es ab 1. April bis zu 600 Euro mehr vom Staat. Die Zuschüsse sind für Pelletheizungen, solarthermische Anlagen und Erdwärmepumpen.

Mit 241.452,00 Euro bekommt die Südzucker AG höchsten Ausfuhrerstattungen bezahlt. © Gerd Altmann/pixelio
Die Investitionszuschüsse werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle(BAFA) im Rahmen des Marktanreizprogramms erneuerbare Energien im Wärmemarkt vergeben. Insgesamt stehen 300 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Förderung muss der Handwerker nach der Installation der Heizung einen Antrag einreichen. Das Bundesamt zahlt dann den entsprechenden Betrag an den Hauseigentümer aus.
 
"Bis zu 600 Euro mehr Geld vom Staat gibt es bei der Basisförderung", sagt Petra Hegen vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg. "Das macht die Ökoheizungen noch attraktiver."

BAFA-Marktanreizprogramm fördet die Wärmewende

Wer sich für den Einbau einer modernen Ökoheizung entscheidet, profitiert von niedrigeren Energiekosten und hohen Fördergeldern für die Investition
 
BAFA-Marktanreizprogramm im Überblick:
  • Die Basisförderung für Pelletkessel steigt um 600 Euro auf 3.000 Euro.
  • Bei Pelletkesseln mit Pufferspeichern sind es künftig 3.500 Euro.
  • Pellet-Öfen mit Wassertasche erhalten künftig 2.000 Euro Grundförderung.
  • Solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung bekommen künftig anstatt 1.500 Euro mindestens 2.000 Euro.
  • Ab 15 Quadratmeter Kollektorfläche steigt die Förderung weiter. Auch solarthermische Anlagen zur reinen Warmwasserbereitung werden gefördert mit 500 Euro.
  • Erdwärmepumpen mit Erdsonden erhalten ebenfalls mehr Fördergeld - mindestens 4.500 Euro.
  • Elektrisch betriebene Luft-Wasser-Wärmepumpen erhalten einen Förderbetrag ab 1.300 Euro - bei einer leistungsgeregelten Luft-Wasser-Wärmepumpe steigt der Betrag auf 1.500 Euro.
Die Verbesserung der BAFA-Förderung ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE). Der Aktionsplan soll unter anderem zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich führen. Das Marktanreizprogramm soll dazu beitragen, auf Bundesebene den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Heizenergieverbrauch bis 2020 von derzeit zehn Prozent auf 14 Prozent anzuheben. 
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