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Förderung

Ökolandbau: Sachsen erhöht Umstellungsprämie

Ferkel in Bio-Betrieb
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Katharina Krenn, agrarheute
am
07.12.2016

Der Ökolandbau in Sachsen boomte im Jahr 2016. Nun will das Land die Prämien für die Umstellung für 2017 erhöhen.

In Sachsen hat der Öko-Landbau in diesem Jahr einen deutlichen Schub bekommen, berichtet des Agrarministerium. Landwirte haben für 2016 entsprechende Prämien für eine Fläche von rund etwa 40.800 Hektar beantragt. Das entspricht einer Steigerung um etwa um 20 Prozent.

„Um auch in den kommenden Jahren den Ökolandbau weiter zu unterstützen, werden wir ab 2017 für die ersten beiden Jahre der Umstellung auf Öko, die für die Betriebe meist wirtschaftlich schwierig sind, die Prämie erhöhen“ sagte Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt.

Für Ackerbauer gibt's 330 Euro/ha

Nach der Erhöhung ab dem Jahr 2017 betragen die Prämien für die zweijährige Umstellung für Acker- und Grünland 330 Euro, für Gemüseflächen 935 Euro und für Dauerkulturen, darunter Obst und Wein, 1.410 Euro pro Hektar. Ab dem folgenden dritten Jahr werden die bisher angewandten Beibehaltungsprämien von 230 Euro pro Hektar für Acker- und Grünlandflächen, 413 für Gemüse sowie 890 Euro für Dauerkulturen gezahlt.

50 Millionen Euro Förderung

Diese Erhöhung und die Aufstockung der nötigen Finanzmittel für die Förderung des ökologischen Landbaus im Rahmen des Entwicklungsprogrammes für den Ländlichen Raum (EPLR) habe die Europäische Kommission jetzt genehmigt. Damit stehen laut Ministerium für die laufende Förderperiode bis 2020 für die Unterstützung des Öko-Landbaus vier Millionen Euro mehr, also insgesamt über 50 Millionen Euro, zur Verfügung.

Mit Material von sachsen.de

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