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Klimawandel

Österreich erhöht Zuschuss für Agrarversicherungen

Finanzen beim Getreideanbau
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Anke Fritz, agrarheute
am
26.11.2018

Landwirte, die 2019 in Österreich eine Agrarversicherung abschließen, werden mit 55 Prozent vom Staat gefördert. So sollen die wirtschaftlichen Folgen widriger Witterungseinflüsse gelindert werden.

Die von den Regierungsparteien in Österreich auf den Weg gebrachte Erhöhung der Prämienzuschüsse zu landwirtschaftlichen Versicherungen ist jetzt vom Wiener Nationalrat beschlossen worden.

Mit der bewilligten Änderung des Hagelversicherungs-Förderungsgesetzes werden die Zuschüsse zu Prämienzahlungen der Landwirte für Versicherungen gegen Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen aufgrund von widrigen Witterungsverhältnissen von 50 % auf 55 % angehoben.

Der neue Fördersatz gilt für Versicherungen ab 2019

Auch bei der Einführung einer Prämienförderung für Versicherungen gegen Schäden aufgrund bestimmter Tierseuchen gilt künftig ein Fördersatz von 55 %. Der Bund gewährt bei beiden Versicherungen jeweils einen Zuschuss in Höhe 27,5 % der Prämie unter der Voraussetzung, dass das entsprechende Bundesland eine Förderung in gleicher Höhe leistet.

Die Anhebung des Fördersatzes für die Prämien betreffend landwirtschaftliche Kulturen ist für den österreichischen Bundeshaushalt mit Mehrkosten von rund 6 Mio Euro jährlich verbunden; für eine Versicherung aufgrund von Tierseuchen wird mit einem Mehrbedarf von etwa 5,5 Mio Euro gerechnet. Der neue Fördersatz ist für Versicherungsverträge vorgesehen, die ab 2019 abgeschlossen werden.

Mit Material von AgE
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