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Steuer und Finanzen

Online-Banking: Ist Ihr Geld sicher?

© strixcode/fotolia
von , am
22.04.2015

Liegen Ihre TANs für das Online-Banking griffbereit neben dem Computer? Dann ist dieser Artikel genau das richtige für Sie. Denn mit einfachen Maßnahmen, ist Ihr Geld auf dem Konto sicher.

Online-Banking kann man bequem aus dem Büro erledigen. © Mühlhausen/landpixel
Online-Banking geht schnell und ist bequem.  Wie das Internetportal statistaauf seiner Seite schreibt, wurden im Jahr 2013 wurden in Deutschland insgesamt 4.096 Fälle von Phishing im Bereich Online-Banking bekannt. Im Vergleich dazu sind die Zahlen beim EC-Kartenbetrug deutlich höher: Im Jahr 2013 wurden 23.638 Betrugsfälle bei Debitkarten mit PIN sowie 16.434 Betrugsfälle mittels Lastschriftverfahren (ohne PIN) polizeilich erfasst. Wenn Sie einige Grundregeln beachten, lässt sich die Sicherheit des Online-Bankings deutlich verbessern  auch wenn es niemals einen vollkommenen Schutz geben wird. Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik stellt die wichtigsten Schutzmaßnahmen vor.

Zugangsdaten sorgfältig auswählen

So finden Sie Ihr perfektes Passwort. © The Safe Shop
So wie Sie am Bankschalter oder beim Geldautomaten darauf achten sollten, dass Gespräche oder die Eingabe von Kennwörtern und Zugangsdaten (PINs) nicht von Fremden mitverfolgt werden, ist auch im Internet Vertraulichkeit oberstes Gebot - das gilt im besonderen Maße für die Transaktionsnummern (TAN). Bewahren Sie die Listen mit Ihren TANs sicher auf, sodass sie nicht gestohlen oder kopiert werden können. Ob Sie Zugangs- und Transaktionsdaten elektronisch speichern dürfen, entnehmen Sie bitte den Bedingungen für das Online-Banking Ihrer Bank. Wählen Sie ein sicheres Passwort für den Zugang zum Online-Banking.
 

Nur verschlüsselt kommunizieren

Online-Banking sollte immer über das geschützte https-Protokoll erfolgen. Ob das der Fall ist, können Sie daran erkennen, dass sich der Anfang der Browserzeile verändert. Statt http:// wird dann https:// angezeigt.

WLAN-Verbindung verschlüsseln

Standard ist heute WPA 2 (Wi-Fi Protected Access 2), wobei das Passwort mindestens 20 Zeichen lang sein sollte. WEP (Wired Equivalent Privacy) ist hingegen veraltet und gilt darum als unsicher.

Wenn möglich nur den eigenen Computer benutzen

Vorsicht ist insbesondere bei öffentlich zugänglichen Computern wie etwa in Internetcafés geboten. Melden Sie sich nach jeder Online-Banking-Sitzung ab ("Logout") und löschen Sie nach der Beendigung von Banktransaktionen den Zwischenspeicher (Cache) Ihres Computers.

Kontobewegungen regelmäßig überprüfen

Überprüfen Sie regelmäßig und in kurzen Intervallen die gedruckten Kontoauszüge. Die Online-Auszüge könnten manipuliert sein. Wenn Ihnen Transaktionen fraglich erscheinen, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank oder Ihren Kundenberater.

Reagieren Sie nicht auf Phishing-Mails.

Die gefälschten Nachrichten und Webseiten sind heute zumeist bereits sehr professionell gestaltet und oft auch individualisiert. Lassen Sie sich dadurch aber nicht täuschen: Ihre Bank fordert Sie niemals per E-Mail dazu auf, vertrauliche Daten wie PIN, TAN oder Kontonummer bekannt zu geben. Falls Sie derartige Nachrichten erhalten, informieren Sie Ihre Bank darüber - aber folgen Sie keinesfalls den in der E-Mail enthaltenen Anweisungen.

Sperren Sie Ihren Online-Banking-Zugang, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

Das können Sie entweder telefonisch bei der Bank erledigen oder über die entsprechende Funktion im Online-Banking-Fenster. Halten Sie für alle Fälle die passende Telefonnummer Ihrer Bank bereit.
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