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Produktion und Förderung

Im Osten Deutschlands droht eine Feldmaus-Plage

pd
am
24.03.2015

Die Feldmauspopulationen in Sachsen-Anhalt und Thüringen steigen rasant. Es droht dieses Jahr ein Rekordbefall. Die Landwirte sollten daher schnell gegen die Nager vorgehen.

In Sachsen-Anhalt wird die starke Vermehrung der Feldmäuse "ein echtes Problem werden, das ist schon jetzt abzusehen", sagte Christian Wolff, Dezernent bei der Landesanstalt für Landwirtschaft in Bernburg. Dichteermittlungen der Thüringer Landesanstalt auf Getreide- und Winterrapsflächen zeigten eine unverminderte Aktivität der Feldmäuse in vielen Regionen Thüringens. Das starke Auftreten der Schadnager sei in diesem Frühjahr nicht nur auf die bisher bekannten Befallsgebiete beschränkt.
 
"Anzeichen für ein Zusammenbrechen der Population sind derzeit nicht sichtbar, so dass momentan für 2015 von einem Starkbefallsjahr auszugehen ist.", berichtet das Amt.
 
 

Mit Ködermitteln und Legeflinte vorgehen

Die Landwirte sollten nun mit Giftködern gegen die Nager vorgehen, empfielt das Thüringer Landesamt. Da sich der Befall zumeist auf der gesamten Fläche ausgebreitet hat, sei der Zeitaufwand sehr hoch, um mit Legeflinten eine Reduzierung des Befalls zu erreichen. Für das Auslegen der Köder seien möglichst trockene Witterungsabschnitte zu wählen, da der Wirkstoff Zinkphoshid bei feuchten Bedingungen vergast und von den Mäusen nicht angenommen wird.

Wolfsichtungen: Der Wolf tappt in die Fotofalle

Wolf
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