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Produktion und Förderung

Pachtpreise: Landwirte zahlen im Schnitt 243 Euro je Hektar

© landpixel
von , am
23.12.2014

Der Faktor Boden spielt für Landwirte eine entscheidende Rolle. Deshalb starten wir eine neue Serie zum Thema Boden- und Pachtpreise.

Die Pachten sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. © Mühlhausen/landpixel
agrarheute.com startet eine neue Serie mit einem Überblick über die Entwicklung der Boden- und Pachtpreise in Deutschland. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Entgelte für Pachtflächen in den letzten Jahren weniger stark gestiegen sind, als die Kaufwerte für Agrarland. Allerdings gehen die Pachtpreise regional stark auseinander und bewegen sich in Nordrhein-Westfalen, regional in Bayern sowie in Ostdeutschland für BVVG-Flächen weit über dem durchschnittlichen Niveau
 

Pachtentgelt liegt im Durchschnitt bei 243 Euro je Hektar

Aus dem Bericht "Eigentums- und Pachtverhältnisse der landwirtschaftlichen Betriebe", geht hervor, dass im Jahr 2010 ein durchschnittlichesPachtentgelt von 204 Euro gezahlt wurde. Im Jahr 2013 liegt der Durchschnitt bereits bei 243 Euro je Hektar. Das entspricht einer Erhöhung auf 119 Prozent. Eine Analyse der langjährigen Entwicklung der Pachtpreise seit 2007 zeigt enorme regionale Unterschiede. Die beiden norddeutschen Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die beiden ostdeutschen Länder Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg lagen weit über dem bundesweiten Durchschnitt.
Die nächste Agrarstrukturerhebung zu Pachtverhältnissen erfolgt im März 2016. Damit liegen erst im Sommer 2017 neue Ergebnisse vor.

BVVG Pachten am stärksten gestiegen

Die Pachten der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) haben von 2010 bis 2013, ähnlich wie in Norddeutschland, am stärksten zugelegt: nämlich bei Bestandspachten um 106 Euro auf durchschnittlich 311 Euro je Hektar, und bei Neupachten von 118 Euro auf 389 Euro. Die BVVG erzielt auf ihren Pachtflächen mittlerweile bundesweit mit die höchsten Pachtentgelte, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. In letzterem Bundesland werden für Neupachten im Durchschnitt 592 Euro je Hektar ausgewiesen aber auch 419 Euro je Hektar für Thüringen.

Kaufpreise um 38 Prozent gestiegen

In allen Bundesländern stiegen die Kaufwerte stärker als die Pachtentgelte und sogar stärker als die Neupachten. Das zeigt sowohl der zehnjährige Vergleich als auch die Entwicklung von 2010 zu 2013. Während im bundesweiten Schnitt die Pachtpreise um 19 Prozent zulegten, stiegen die Kaufwerte doppelt so schnell, nämlich um 38 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen stiegen die Kaufpreise am stärksten. 
 
 
Am 30. Dezember folgt der zweite Teil unserer Serie - ein Ranking der Boden und Pachtpreise in Deutschland.

Neue Fendt Mähdrescherserien C und L

Neu steht nun auch das voll in das Terminal integrierte Spurführungssystem VarioGuide zur Verfügung. © Fendt
Mit dem Spurführungssystem VarioGuide und dem sechsreihigen Strohhäcksler setzen die Mähdrescher der C-Serie neue Maßstäbe im Premiumsegment der oberen Mittelklasse. © Fendt
Die Fendt C-Serie kann neben dem FreeFlow Schneidwerk, das sich durch seine Zuverlässigkeit und Stabilität auszeichnet, auch mit dem PowerFlow Schneidwerk ausgestattet werden. © Fendt
Mit der neuen L-Serie bietet Fendt einen Mähdrescher der kompakten Mittelklasse. Neu in dieser Serie ist das Bedienkonzept Fendt Variotronic in der großzügig gestalteten Proline Kabine. © Fendt
Für einen hohen Durchsatz und eine hervorragende Kornqualität kommt das leistungsfähige MCS Plus Dreschwerk zum Einsatz. © Fendt
Angepasst an die speziellen Anforderungen eines Mähdreschers profitiert der Landwirt und Lohnunternehmer von dem einzigartigen Konzept, das alle Funktionen in einem Terminal vereint. © Fendt
Die Armlehne ist wie bei den Traktoren die zentrale Bedieneinheit, an der alle Maschineneinstellungen vorgenommen werden. Der Multifunktionsjoystick sitzt vorne an der Variotronic-Armlehne und enthält alle Bedienelemente zur Steuerung der wichtigsten Maschinenbereiche bei der Ernte. © Fendt
Die Fendt L-Serie kann wahlweise mit einem FreeFlow oder einem PowerFlow Schneidwerk ausgestattet werden. Das FreeFlow Schneidwerk sei durch seine verschraubten Komponenten besonders stabil und wartungsfreundlich. © Fendt
Durch die hohe Geschwindigkeit des Messerbalkens soll ein sauberer Schnitt bei gleichzeitig geringem Kraftbedarf erzielt werden. Die Einzugsschnecke hat einen Durchmesser von 610 mm und fördert das Erntegut zügig und gleichmäßig zum Schrägförderer. © Fendt
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