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Produktion und Förderung

Pachtpreise Sachsen: Unglaubwürdige Statistik

© landpixel
von , am
19.05.2015

Laut Statistischem Landesamt sind die Pachtpreise in Sachsen recht moderat gestiegen. Für Neupachten bleiben die Preise quasi unverändert, Bestandspachten steigen hingegen.

Die Pachten sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. © Mühlhausen/landpixel
Nach den zuletzt veröffentlichten Daten des Statistischen Landesamtes aus dem Jahr 2013 ergibt sich ein ungewöhnliches Bild für Sachsen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, für die die Pachtstatistik hohe bis sehr hohe Steigerungsraten für Neupachten ausweist, zeigt die Statistik des Landesamtes des Freistaates Sachsen von 2013 zu 2010 im Wesentlichen unveränderte Pachtentgelte an. Laut Bodenmarkt 7 wurden für landwirtschftlich genutzte Flächen 170 Euro je Hektar Neupacht ausgewiesen. Im Jahr 2010 waren es 169 Euro je Hektar.  Der Pachtpreis für Ackerland liegt 2013 bei 186 Euro je Hektar. Das sind im Vergleich zu 2010 gerade fünf Euro mehr je Hektar. 

Bestandspachten sind moderat gestiegen

Diese ausgewiesenen Ergebnisse lassen sich, wie auch bei der Bewertung des Pachtmarktes für das Bundesland Thüringen nur schwer nachvollziehen, auch deshalb nicht, weil die durchschnittlichen Pachtentgelte für Bestandspachten gestiegen sind. Die durchschnittlichen Pachtpreise für 2013 werden für Sachsen vom Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen für landwirtschaftlich genutzte Fläche mit 146 Euro/ha ausgewiesen und für Ackerland mit 162 Euro/ha und damit in den neuen Ländern nach Brandenburg mit 121 Euro/ha und Thüringen mit 144 Euro/ha mit am niedrigsten. Die Steigerung gegenüber 2010 fällt dabei vergleichsweise moderat aus. Sie beträgt in den drei Jahren 18 Euro bzw. 20 Euro für Ackerland.

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