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Produktion und Förderung

Pelletpreise sinken - jetzt kaufen lohnt sich

von , am
18.05.2011

Berlin - Holzpellets kosten momentan fünf Prozent weniger als noch im Vormonat. Die Jahresdurchschnittskurve der letzen Jahre zeigt, dass im Mai/Juni die günstigsten Preise erzielt werden.

Für innovative Heiz- und Speichersysteme gibt es verschiedene Förderprogramme © Mühlhausen/landpixel
Der DEPV-Index beträgt gegenwärtig 227,30 EUR/Tonne oder 4,64 ct/ Kilowattstunde (kWh) und liegt damit rund 45 Prozent unterhalb des Ölpreises, meldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband.
 
Aktuell ist der Pelletpreis in Deutschland gegenüber dem Vormonat um rund fünf Prozent zurückgegangen. Eine mit Pellets erzeugte Kilowattstunde kostet im Mai 4,64 Cent und damit rund 45 Prozent weniger als mit Heizöl (8,30 ct/kWh). Gegenüber diesen Bundesdurchschnittspreisen heizen Verbraucher im Süden Deutschlands noch günstiger, da Pellets im Mai dort nur 225,17 EUR/t kosten.

Lager von Produzenten und Handel gut gefüllt

Durch eine hohe Pelletproduktion im ersten Quartal 2011 (etwa 430.000 Tonnen) sind die Lager von Pelletproduzenten und Handel gut gefüllt. Die Jahresdurchschnittskurven der letzten Jahre zeigen, dass im Mai/Juni die günstigsten Pelletpreise erzielt werden. Verbraucher, die jetzt ihren Jahresbedarf einlagern, profitieren davon.

Auf Qualität achten

Neben dem Preis sollte immer auch die Qualität im Vordergrund stehen, empfiehlt der Pelletverband. Das neue Pelletzertifikat ENplus gewährleiste dem Verbraucher nicht nur Pellets, die bei der Produktion nach neuesten Erkenntnissen und Vorschriften erzeugt werden, sondern auch die Anlieferung durch einen kompetenten Händler. Durch die Einbeziehung des Pellethandels mit strengen Anforderungen an Lagerung, Transport und Anlieferung entsteht erstmals eine einheitliche durchgängige Qualitätskette: von der Produktion bis zum Einblasen der Holzpresslinge in das Lager des Heizungsbetreibers.
 
Nach ENplus-zertifizierte Händler finden Sie unter www.enplus-pellets.de.
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