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Produktion und Förderung

Polen: Bodenpreis steigt auf 6.285 Euro je Hektar

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von , am
10.04.2015

Auch in Polen steigen die Bodenpreise. Im privaten Verkauf werden durchschnittlich 6.285 Euro je Hektar bezahlt. Bei staatlichen Verkäufen liegt der Preis noch deutlich drunter.

© Mühlhausen/landpixel
Vom Amt für Statistik in Polen liegen für das Jahr 2013 die aktuellen Bodenpreise im privaten Verkauf vor. Neuere Zahlen gibt es derzeit leider nicht. Für das Jahr 2013 erreichte der durchschnittliche Kaufwert für Ackerland umgerechnet in Euro 6.285 Euro je Hektar. Im Vergleich zum Jahr 2012 betrug die Erhöhung 186 Euro je Hektar und fiel damit geringer aus als vom Jahr 2011 zum Jahr 2012.
 
 

In Südwestpolen steigt der Bodenpreis am stärksten

Der durchschnittliche Preis für Ackerland erhöhte sich im Vergleich zu 2012 bei allen Bodenqualitäten. Bei durchschnittlicher Bodenqualität waren es 4,6 Prozent und bei ertragsschwächeren Böden 5,2 Prozent. In Südwestpolen wurde die höchste Steigerungsrate von gut zwölf Prozent registriert, während in Nordwestpolen mit den bisher höchsten Bodenpreisen ein Rückgang um fünf Prozent zu verzeichnen war.

Staatliche Bodenpreise steigen um 12,6 Prozent

Die Agentur für landwirtschaftliche Immobilien (ANR) ist für die Verwaltung der dem polnischen Staat überschriebenen Agrarflächen zuständig. Im Jahr 2012 wurde von der ANR ein durchschnittlicher Bodenpreis für einen Hektar Ackerland von umgerechnet 4.623 Euro ermittelt. 2013 erhöhte sich der durchschnittliche Preis auf 5.205 Euro je Hektar. Bei den Verkäufen der Agentur erhöhten sich die Preise für Agrarland im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 12,6 Prozent. Die höchsten Agrarlandpreise wurden in den Woiwodschaften Dolnoslaskie, Wiekopolski, Kujawsko-Pomorskie, Slaskie und Opolkie registriert. Hier befindet sich die Landwirtschaft auf einem hohen Niveau, die Qualität der landwirtschaftlichen Flächen liegt über dem Durchschnitt und es besteht ein großes Interesse die Betriebe zu vergrößern.

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