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Finanzen

Rentenbank hebt die Zinsen für Kredite an

Rohbau eines modernen Milchviehstalles
am Freitag, 10.09.2021 - 14:30 (Jetzt kommentieren)

Die Rentenbank hebt die Zinsen für ihre Förderkredite an. Das sind die aktuellen Konditionen.

Beleuchtetes Gebäude Rentenbank

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze für ihre Förderkredite zum 10. September um bis zu 0,15 Prozentpunkte angehoben. Das teilte das Kreditinstitut heute mit.

Beispielsweise liegt der effektive Zinssatz bei einem Ratendarlehen zu "Top-Konditionen" mit 10 Jahren Laufzeit und 10-jähriger Zinsbindung mit einem tilgungsfreien Jahr in der günstigsten Preisklasse A nun bei effektiv 0,70 Prozent. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es effektiv 0,85 Prozent.

Die Zinssätze für von der Hochwasserkatastrophe Betroffene im Programm "Liquiditätssicherung Unwetter" bleiben allerdings weiterhin bei effektiv 0,01 Prozent.

Öffentliche Zuschüsse sind zusätzlich möglich

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien. Sie dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen Landwirte neben anderen öffentlichen Mitteln wie Zuschüssen einsetzen. Es gilt die Voraussetzung, dass die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden.

Alle Förderzuschüsse der Rentenbank sind zusammen mit dem Darlehen bei der Hausbank zu beantragen. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Mit Material von Landwirtschaftliche Rentenbank

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