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Steuer und Finanzen

Rentenbank erhöht Zinsen

von , am
31.05.2013

Frankfurt/Main - Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite angebohen. Damit reagiert sie auf die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten.

Crowdfunding: Auch wenn die Beträge der Geldgeber im Internet gering sind, kann ein schönes Sümmchen entstehen. © Thomas Weißenfels/aboutpixel.de
Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite um bis zu 0,25 Prozentpunkte (nominal) angehoben. Sie reagiert damit auf die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehr Jahren und zehn-jähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 1,81 Prozent und 1,36 Prozent bei fünf-jähriger Zinsbindung. Zum günstigen Top-Zins werden auch nachhaltige Investitionen zum Beispiel in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert.

Kreditanträge an Hausbank richten

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, zum Beispiel Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

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