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Steuer und Finanzen

Rentenbank hebt Zinsen

von , am
16.08.2013

Frankfurt/Main - Als Reaktion auf die Zinsmärkte an den Kapitalmärkten hat die Landwirtschaftliche Rentenbank die Zinssätze ihrer Förderkredite angehoben.

Mit 1,16 Euro je Dollar notiert der Euro auf dem niedrigsten Niveau seit 2003. © Anja Anderson/aboutpixel
Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite um bis zu 0,25 Prozentpunkte (nominal) angehoben. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 10-jähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 2,22 Prozent (%) und 1,76 % bei 5-jähriger Zinsbindung. Zum günstigen Top-Zins werden auch nachhaltige Investitionen zum Beispiel in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert.
 
Für hochwassergeschädigte Betriebe bleiben Zinsen unverändert
 
Für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser- oder Regenschäden bleiben im Förderprogramm "Liquiditätssicherung" die Zinsen unverändert. Hier liegt der effektive Zinssatz je nach Laufzeit und Kredittyp in der günstigsten Preisklasse A zwischen 1,00 % und 1,94 %.
 
Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, zum Beispiel Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
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