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Steuer und Finanzen

Rentenbank hebt Zinsen an

von , am
18.12.2013

Frankfurt/Main - Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) angehoben.

Crowdfunding: Auch wenn die Beträge der Geldgeber im Internet gering sind, kann ein schönes Sümmchen entstehen. © Thomas Weißenfels/aboutpixel.de
Sie reagiere damit auf die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten, meldet das Finanzinstitut in einer Pressemitteilung. In der günstigsten Preisklasse (A) liege der Top-Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 10-jähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 2,07 Prozent und 1,56 Prozent bei fünfjähriger Zinsbindung. Zum günstigen Top-Zins werden auch nachhaltige Investitionen z. B. in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert.

Zinsen im Liquiditätssicherungsprogramm bleiben unverändert

Für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser- oder Regenschäden bleiben im Förderprogramm "Liquiditätssicherung" die Zinsen unverändert. Hier liege der effektive Zinssatz je nach Laufzeit und Kredittyp in der günstigsten Preisklasse A zwischen 1,00 % und 1,94 %.
 
Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
 
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