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Finanzierung

Rentenbank: Höhere Zinsen fürs Fremdkapital

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Josef Koch, agrarheute
am
16.01.2018

Nach langer Zeit stabiler Zinsen kostet Fremdkapital wieder mehr. Die Zinssätze ihrer Förderkredite wurden um bis zu 0,20 Prozentpunkte angehoben.

Neuer Milchviehstall

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) angehoben.

In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins bei einer Zinsbindung und Laufzeit von 10 Jahren jetzt bei effektiv 1,31 Prozent; bei einer Zinsbindung von 10 Jahren und einer Laufzeit von 20 Jahren sind es jetzt effektiv 1,61 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien. Die Sonderkredite können Antragsteller für Investitionen oder den Kauf von Betriebsmitteln verwenden.

Kredite mit öffentlichen Zuschüssen kombinierbar

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen Landwirte neben anderen öffentlichen Mitteln, wie Zuschüssen, einsetzen, soweit sie die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen einhalten.

Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Die neuen Zinskonditionen der Rentenbank

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