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Steuer und Finanzen

Rentenbank senkt Zinsen um 0,15 Prozent

von , am
17.05.2014

Frankfurt/Main - Um bis zu 0,15 Prozentpunkte günstiger gibt es derzeit Zinsen bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Zinsen im Förderprogramm Liquiditätssicherung bleiben unverändert.

Auch der Fachverband Biogas weist auf deutliche Einschnitte im Neuanlagengeschäft auf dem Biogasmarkt hin. © Mühlhausen/landpixel
Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.
 
In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zehnjähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 1,76 Prozent und 1,21 Prozent bei fünfjähriger Zinsbindung. Die Rentebank finanziert ihren Angaben zufolge auch nachhaltige Investitionen - beispielsweise in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie - zu günstigen Zinsen.

Kreditanträge gehen an die Hausbank

Für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser- oder Regenschäden bleiben im Förderprogramm "Liquiditätssicherung" die Zinsen unverändert. Hier liegt der effektive Zinssatz je nach Laufzeit und Kredittyp in der günstigsten Preisklasse A zwischen 1,00 und 1,94 Prozent.
 
Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln (Zuschüssen) eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank müssen Kreditanträge an die Hausbank gerichtet werden. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
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