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Steuer und Finanzen

Rentenbank: Zinssatz steigt

© agrar-press
von , am
25.06.2013

Frankfurt/Main - Die Rentenbank hat die Zinssätze für Förderkredite um 0,3 Prozent angehoben. Das gilt allerdings nicht für Landwirte, die wegen des Hochwassers im Programm "Liquiditätssicherung" sind.

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Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite um bis zu 0,30 Prozentpunkte (nominal) angehoben. Damit reagieren man auf die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten, informiert die Bank.
 
In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zehnjähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 2,12 Pro- zent und 1,66 Prozent bei fünfjähriger Zinsbindung.

Den günstigsten Zins gibt es auch für als nachhaltig eingestufte Vorhaben. Das sind beispielsweise Investitionen in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie.

Zinssatz für Landwirte mit Hochwasserschäden bleibt gleich

Für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser- oder Regenschäden bleiben im Förderprogramm "Liquiditätssicherung" die Zinsen unverändert. Hier liegt der effektive Zinssatz je nach Laufzeit und Kredittyp in der günstigsten Preisklasse A zwischen 1,00 und 1,94 Prozent.
Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln (Zuschüssen) eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Für die Kreditanträge sind die Hausbanken zuständig. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
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