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Steuer und Finanzen

Rohstoff-Index: Preis für Agrarrohstoffe steigt

© agrar-press
von , am
29.04.2014

Bonn - Im Vergleich zum Vormonat sind Agrarrohstoffe im April in Deutschland um 0,6 auf 143,2 Punkte teurer geworden. Dennoch blieben sie um rund zwei Prozent günstiger als zwölf Monate zuvor.

Bei der Futtergerste sollte der Stickstoffgehalt im Korn über 2 Prozent liegen. © Mühlhausen/landpixel
Für Mai erwarten die Marktexperten der AMI überwiegend stabile bis feste Tendenzen. Die Getreide- und Ölsaatenpreise sind im April 2014 erneut kräftig gestiegen. An den internationalen Märkten sorgten die Unruhen in der Ukraine, einem wichtigen Anbieter für Getreide und Ölsaaten, sowie ungünstige Vegetationsbedingungen in wichtigen Anbaugebieten für Auftrieb der Terminnotierungen.
 
Hierzulande führt das zunehmend knappere Angebot zusätzlich zu festen Preisen. Aber die Nachfrage schwindet. Mühlen und Mischfutterhersteller scheinen bis zum Anschluss an die kommende Ernte ausreichend versorgt zu sein.

Fleisch: Insgesamt feste Tendenz

AMI-Agrarrohstoff-Index für Deutschland. © AMI
Während die Preise für Jungbullen im April weiter unter Druck standen, entwickelten sie sich bei weiblichen Rindern stabil. Für Mai deutet sich ebenfalls eine stabile Preisentwicklung an. Trotz der rückläufigen Nachfrage nach Schlachtschweinen um Ostern zogen die Preise zuletzt leicht an. Auch im Mai dürfte eine rege Grillfleischnachfrage für anhaltend feste Tendenzen sorgen.

Stabile Lage am Milchmarkt

Vor dem Hintergrund des stark expansiven Milchaufkommens hat sich die Lage beim Milchgeld im 1. Quartal 2014 erstaunlich stabil dargestellt.
 
Im Zuge der zum Teil leicht rückläufigen Preistendenzen an den Märkten für Milch und Molkereiprodukte dürfte es auch bei den Erzeugerpreisen zu Korrekturen kommen.

Marktreport: Spotmilchpreise fallen weiter

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