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Produktion und Förderung

Rohstoffindex notiert im Februar schwächer

© Mühlhausen/landpixel
von , am
28.02.2014

Bonn - Der Preisindex für deutsche Agrarrohstoffe hat den dritten Monat in Folge weiter nachgegeben und ist von 141,5 auf aktuell 140,3 Punkte gefallen.

Weizen Börse
Der Absturz der Weizenpreise geht  zum Beginn  dieser Woche weiter. © landpixel
 
Der von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) monatlich ermittelte Preisindex für deutsche Agrarrohstoffe ist um 1,2 Punkte von 141,5 auf aktuell 140,3 Punkte gefallen. Auch war der Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat mit minus 5 Prozent stärker als zuvor.
 

Viehhandel: Schweinepreise schwach

Problematisch gestaltet sich der Handel mit Schweinen und Schweinefleisch. Aufgrund der Afrikanischen Schweinepest in Litauen und Polen darf europäisches Schweinefleisch nicht mehr nach Russland eingeführt werden. Dies sorgt in ganz Europa für anhaltend schwächere Preise. Eine Entspannung der Situation ist vorerst nicht in Sicht. Demgegenüber werden Kühe rege nachgefragt, die Preise dürften sich auch im März leicht fester entwickeln.

Milchmarkt: Preise geben nach

Die Milcherzeugerpreise haben zu Jahresbeginn etwas nachgegeben, liegen jedoch nach wie vor mit über 40 Ct/kg auf einem ungewöhnlich hohen Niveau. Im Zuge der Schwäche am Fettmarkt sind bei den Erzeugerpreisen im Februar ebenfalls leicht rückläufige Tendenzen zu erwarten.

Getreidemarkt: Ölsaaten fester

Dem Getreidemarkt fehlt es an Impulsen. Während die Getreidepreise im Februar 2014 durchweg schwächer tendierten, legte Raps kräftig zu, angetrieben von steigenden Sojanotierungen. Dieser Trend könnte auch in nächster Zeit anhalten, denn die Sojamärkte sind im Zuge der laufenden Ernten in Südamerika hochvolatil.

Marktreport: Schweinepreise unter Druck

 
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