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Produktion und Förderung

Sachsen: 40 Prozent private Bodenverkäufe

© agrar-press
von , am
05.05.2015

In der Kaufwertestatistik in Sachen werden auch "Privatverkäufe" aufgelistet. Demnach wurden 40 Prozent der Bodenverkäufe zwischen Privatpersonen abgewicklet. Der Preis für den Boden lag bei diesen Verkäufen 1.150 Euro unter dem Durchschnitt.

Wer Pachtverträge nur mündlich abschließt, kann böse Überraschungen erleben. © agrar-press
Der von der Statistik ausgewiesene Kaufwert für Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung stieg in Sachsen 2013 gegenüber 2012 um 1.048 Euro je Hektar (Euro)/ha auf 9.211 Euro/ha.
Das ist eine Steigerung gegenüber 2012 von 12,8 Prozent. Die Kaufwertestatistik zeigt für 2013, dass die Bodenpreise in Sachsen regional stark differieren, und zwar zwischen dem Kreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge mit durchschnittlich 3.963 Euro/ha und den Landkreisen Leipzig mit 12.125 Euro/ha und dem Landkreis Nordsachsen mit 12.017 Euro/ha. Aktuellere Zahlen liegen derzeit leider noch nicht vor.

Privatverkäufe: Bodenpreis liegt 1.150 Euro unter dem Durchschnitt

Das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen veröffentlicht in der Kaufwertestatistik eine Darunterposition "Privatverkäufe", also Verkäufe zwischen Privatpersonen. Danach wurden 2013 von den 1.867 Verkaufsfällen in Sachsen 40 Prozent (748) als Verkäufe/Käufe zwischen Privatpersonen abgewickelt. Dabei wurde ein durchschnittlicher Kaufwert von 8.058 Euro/ha registriert, der rund 1.150 Euro unter dem durchschnittlichen Kaufwert in Sachsen liegt.

BVVG: Bodenpreis liegt fast 5.000 Euro über dem Durchschnitt

Die Kaufwerte für das 2013 von der Bodenverwertungs- und - verwaltungs GmbH (BVVG) verkaufte Agrarland liegen, ebenso wie die Steigerungsraten gegenüber 2012, wiederum deutlich über den von der Statistik ausgewiesenen durchschnittlichen Werten. So erhöhten sich die BVVG- Preise je Hektar FdlN um 2.206 Euro auf 14.076 Euro/ha und lagen damit um fast 5.000 Euro über den durchschnittlichen Preisen in Sachsen.
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