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Produktion und Förderung

Sachsen-Anhalt: Ausgleichszulage für 900 Landwirte

von , am
22.09.2011

Magdeburg - Rund 900 Landwirte in benachteiligten Gebieten Sachsen-Anhalts erhalten eine sogenannte Ausgleichszulage. Damit sollen "naturbedingte Produktionsnachteile" ausgeglichen werden.

Die Ausgleichszulage soll die Fortführung der landwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit in den benachteiligten Gebieten sicherstellen.
Für die Ausgleichzulage stehen insgesamt 8,3 Millionen Euro zur Verfügung. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) beteiligt sich mit 80 Prozent, der Bund mit zwölf und das Land mit acht Prozent an den förderfähigen öffentlichen Ausgaben.
 
Die benachteiligten Gebiete in Sachsen-Anhalt liegen in der Altmark, dem Drömling, dem Fläming, dem Harz und im Elbe-Havel-Gebiet. Sie umfassen insgesamt 269.132 Hektar, was einen Anteil von 23 Prozent an der landwirtschaftlichen Fläche des Landes ergibt.

Zuwendungsvoraussetzungen

Gefördert werden landwirtschaftlich genutzte Flächen, die sich im benachteiligten Gebiet befinden, maximal bis zur Landwirtschaftlichen Vergleichszahl 30. Die Landwirtschaftliche Vergleichszahl (LVZ) beschreibt die landwirtschaftliche Ertragsfähigkeit eines landwirtschaftlichen Betriebes.
 
Die Berechnung der LVZ umfasst dabei Faktoren wie:
  • Bodenfruchtbarkeit
  • allgemeine Bodenbeschaffenheit
  • Bodenqualität
  • klimatischen Bedingungen
  • Bewässerung des Bodens
  • Nutzung
  • Betriebsgröße
  • Entfernung der Flächen vom Betriebssitz
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