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Produktion und Förderung

Schneckenmonitoring: Vermehrter Druck im Raps erwartet

von , am
06.08.2014

Aufgrund des milden Winters und der hohen Niederschläge ist dieses Jahr mit einem vermehrten Schneckenaufkommen zu rechnen. Für das Schneckenmonitoring werden noch teilnehmende Landwirte gesucht.

Zu den Schadsymptomen der Schnecken zählen abgefressene Keimblätter, unregelmäßig durchlöcherte Laubblätter und angefressene Blattränder. © Mühlhausen/landpixel
Mit den hohen Niederschlägen wachsen auch die Schneckenpopulationen. Zudem hat der milde Winter hat das Überleben der Schneckeneier begünstigt. Damit ist beispielsweise auf den Rapsflächen mit einem verstärkten Schneckendruck zu rechnen. Der Pflanzenschutzhersteller De Sangosse koordiniert jährlich ein bundesweites Schneckenmonitoring, das auf Indikatorflächen landwirtschaftlicher Betriebe durchgeführt wird.
 
Das Monitoring soll Händlern, Beratern und Landwirten während der Saison Informationen über das Gefährdungspotenzial durch Schneckenfraß in einzelnen Regionen geben.

Teilnehmer gesucht

Für das Monitoring sucht De Sangosse noch Rapsbauern, die zweimal die Woche von ihrem Bestand berichten. Ab 18. August bestimmen die Monitoring-Teilnehmer jeden Montag und Donnerstag mit Schneckenfolien den Schneckenbefall in ausgesuchten Parzellen ihrer Rapsfelder. Mittels Rückmeldebogen faxen sie die Stärke des Befalls und weitere Kennzahlen der Parzelle (z.B. Niederschläge) an die Monitoring-Zentrale zur Auswertung. Rapsanbauer, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich noch bis 11. August 2014 unter monitoring@desangosse.com anmelden.
 
Die aktuellen Ergebnisse zum Schneckendruck veröffentlicht de Sangosse zwei Mal pro Woche unter www.desangosse.de/monitoring.
 
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